Mars: Mars

Genre
Apps
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Pomelo Games
Erscheinungsjahr
2016.08
Systeme
iOS, Android
System im Test
Android
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Geschicklichkeitsspiel für zwischendurch
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Gelegenheitsspieler_innen
Sprache
Deutsch
Grafik
eckig gezeichnete Figuren vor pastellfarbenem Hintergrund
Sound
passende Hintergrundmusik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Roboter (Spielfigur)
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Geschicklichkeit
Zusatzkosten
InApp-Käufe möglich
Problematische Aspekte
Werbeinhalte mit nicht jugendfreien Inhalten, repetitives Belohnungssystem macht ein Aufhören schwierig
Gruppenleiter
Harald Walz
Zahnrad Brauweiler
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Spielbeschreibung:
In Mars: Mars müssen Spieler_innen mit einem Rover den Mars erkunden. Dafür wird dieser mit Hilfe eines Jetpacks von Plattform zu Plattform gesteuert. Nach dem ersten Schub gilt es mit den Schubdüsen zu lenken. Wird der Bildschirm auf der linken Seite angetippt, fliegt der Roboter auf Grund des Rückstoßes nach rechts und umgekehrt. Werden die Düsen auf beiden Seiten aktiviert, fliegt der Rover gerade nach oben. Damit gilt es, die Plattformen genau und mit wenig Schwung zu erreichen, da sonst das Fluggerät explodiert. Ist dies geschehen, startet der nächste Versuch einfach von der zuletzt erreichten Plattform. Es gibt keine Leben oder ähnliches, was Spieler_innen unter Druck setzen würde. Zu beachten ist jedoch der begrenzte Treibstoffvorrat. Ist er aufgebraucht, stürzt man ab. Es können zudem Dreiecke eingesammelt und Selfies gemacht werden. Die Selfies werden in einer Galerie gespeichert. Für die Dreiecke können Tablet-Weltraumfahrer_innen neue Skins erwerben. Diese verändern nicht nur das Aussehen des Roboters, sondern die gesamte Umgebung sowie die Hintergrundmusik.

Pädagogische Beurteilung:
Schwierigkeitsgrad
Die Steuerung erfolgt ausschließlich über Tippgesten auf die linke bzw. rechte Bildschirmhälfte. Sie wird zu Beginn erklärt und ist einfach zu verstehen. Schwierig ist es einzuschätzen, wann welche Düse gezündet werden muss. Mit ein wenig Übung gelingt dies aber schließlich. Für geübte Spielende stellt das Ansteuern der nächsten Landeplattform irgendwann keine Herausforderung mehr dar. Diese versuchen dann alle Bonuspunkte einzusammeln, was sich teilweise als sehr schwierig erweist, da die Dreiecke so platziert sind, dass man an schwarzen Löchern oder ähnlich gefährlichen Stellen vorbei navigieren muss.

Grafik
Ein Highlight stellt das Erwerben von Skins dar. Obwohl diese keine Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben, bieten sie doch eine witzige Abwechslung. So kann man als Marylin fliegen, die anstatt eines Düsenstrahls Kussmünder ausstößt. Generell ist Mars: Mars sehr freundlich in Pastelltönen gehalten. Auch wenn zerstörte Roboter ihre Köpfe verlieren und diese durch die Gegend fliegen, wirkt dieser makabre Umstand in dieser Umgebung eher lustig. Dazu trägt auch der sonst sehr comichafte Stil bei.

Problematische Werbung
Kritikwürdig ist der Umstand, dass bei Mars: Mars zumindest in der Android-Version Werbung für Zombie- und Kriegsspiele sowie ähnliche Titel ab 18 Jahren eingeblendet wird. Zwar muss die Werbung nicht angeschaut werden, jedoch bietet das Ansehen der Werbeclips Belohnungen, wie etwa neue Skins.

Kein Ende in Sicht
Durch das simple Prinzip kann es schwerfallen, eine Runde zu beenden. Die nächste Plattform ist immer in erreichbarer Entfernung, nur ein paar Sekunden weiter. Leider trifft das auch auf alle nachfolgenden Landeplätze zu. Auch sonst nutzt der Titel alle audiovisuellen Möglichkeiten, Spielende durch Kleinigkeiten bei der Stange zu halten. Vor allem ist dies bei den Skins der Fall, die keinerlei Auswirkung auf das Spielgeschehen an sich haben, aber mit ihren bunten Änderungen für genügend Abwechslung im ansonsten immer gleichen Ablauf bieten. Auch das Einsammeln von Kisten, Dreiecken und Selfies sowie deren auditives Feedback spricht unser Belohnungssystem stark an. All dies führte dazu, dass es für die Tester_innen schwierig war, das Tablet aus der Hand zu legen.

Fazit:
Mars: Mars sollten Jüngere nur ohne Internetzugang und mit aktiviertem Kindermodus nutzen. Auch sollten von vorneherein klare Absprachen getroffen werden, wann das Spiel beendet wird, da Jüngere dazu neigen können, immer weiter zu spielen. Dann kann Mars: Mars für kurze Zeit Unterhaltung für zwischendurch bieten. Längerfristig wiederholt sich der Ablauf jedoch zu schnell um Abwechslung zu bieten. Trotzdem haben unsere Tester_innen es mit großer Begeisterung immer wieder gespielt.

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Spieletester
Zahnrad Brauweiler
Pulheim
Bewertung Spielspass