Cosplay Projekt

Ab September bietet der Spieleratgeber-NRW ein regelmäßiges Cosplay Projekt im Bürgerzentrum Deutz an.

Das Wort Cosplay setzt sich zusammen aus Costume und Play und bezeichnet die Verkörperung verschiedener fiktiver Charaktere aus Manga, Anime, Comic, Film oder Videospiel. Die Figuren werden durch kreative selbstgemachte Kostüme und Verhalten möglichst originalgetreu dargestellt und gerne auf Conventions präsentiert. Dabei kommen einige Materialien, Werkzeuge und zum Einsatz. Durch die Anbindung an jugendkulturelle Themen ist Cosplay somit ein wichtiger Bestandteil jugendlicher Subkulturen.

Um diese aufzugreifen und ihnen eine Bühne zu geben, bietet die fjmk ab September Jugendlichen von 13 bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich in pädagogischer Betreuung und Profis aus der Szene, sowohl kreativ als auch inhaltlich reflektiert mit Cosplay auseinanderzusetzen. Gemeinsam wird an der Umsetzung eines eigenen Kostüms gearbeitet, welches Ende des Jahres präsentiert werden soll. Als Inspiration dienen Serien und Games der gewählten Figuren. Außerdem werden kleine Serien oder Gaming-Sessions veranstaltet und Cosplay Conventions besucht.
Der Entstehungsprozess des Kostüms beinhaltet unter anderem den Einsatz von Schminke und Perücken sowie die Erstellung von Kleidung, Rüstungen und anderen Accessoires. Die Erstellung eines solchen Cosplays ist ein handwerklich komplexer Prozess, der sich über einige Wochen erstrecken kann. Daher empfiehlt sich bei diesem langfristig angelegten Projekt eine regelmäßige Teilnahme.

Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Das Angebot findet jeden Dienstag von 16-20 Uhr im Bürgerzentrum Deutz in Köln statt; zunächst angelegt bis Ende des Jahres 2019. Der Ersttermin ist der 10. September. Für die Teilnahme und das Material der Kostüme entstehen keine Kosten. 
Interessierte können sich per Mail unter cosplay@fjmk.de anmelden.

Das Projekt findet im Rahmen von Kultur macht Stark statt und ist eine Kooperation zwischen der Stiftung digitale Spielekultur e.V., IN VIA Köln e.V. und dem Bürgerzentrum Deutz der Stadt Köln.