Starlink: Battle for Atlas

Genre
Action-Adventure
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Ubisoft
Erscheinungsjahr
2018.10
Systeme
Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Weltraum-Abenteuer mit Toys-to-Life Mechanik
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von Science-Fiction und dem Weltall
Sprache
Text und Sprachausgabe auch in Deutsch
Grafik
bunte Science-Fiction Optik
Sound
atmosphärische Geräuschkulisse, elektronische Musikuntermalung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene Piloten als Figuren erhältlich
Mehrspielermodus
lokal im Splitscreen
Spielforderungen
Geschicklichkeit, Hand-Auge-Koordination
Zusatzkosten
zusätzliche Waffen, Piloten oder Raumschiffe im Einzelhandel erhältlich
Problematische Aspekte
Toys-to-Life Feature kann schnell teuer werden
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
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Spielbeschreibung:
Der finstere Grax, Anführer der vergessenen Legion, möchte die seltene Ressource Nova in die Hände bekommen, um das Atlas Sternensystem in Dunkelheit zu stürzen. Doch eine mutige Pilotengruppe macht sich auf, um Nova vor Grax zu finden und ihn an seinen Plänen zu hindern. Innerhalb des Abenteuers werden in dem Atlas Sternensystem unterschiedliche Planeten erkundet, Missionen absolviert und Feinde besiegt.
Starlink: Battle for Atlas unterstützt das Toys-to-Life Feature. An die Controller-Halterung werden hierzu die Piloten sowie die Raumschiffe gesteckt. Zudem können auch Einzelteile, wie etwas Waffen, individuell getauscht werden, sofern diese vorher gekauft wurden.

Pädagogische Beurteilung:
Buntes Science-Fiction Setting
Franchises wie Star Wars tragen dazu bei, dass Science-Fiction Szenarien bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt sind. Die Weiten der Galaxie, unerforschte Planeten, futuristische Raumschiffe und außerirdische Lebensformen faszinieren Heranwachsende bereits seit viele Generationen. Mit Starlink ermöglicht es Ubisoft nun, dass die Weiten des Weltalls erforscht und Planeten frei erkundet werden können. Doch zu Beginn strandet die eigene Crew auf einem Planeten und es gilt erst einmal verschiedene Aufgaben zu lösen, bevor es weitergeht. Diese ersten Spielminuten dienen als Tutorial, um die verschiedenen Funktionsweisen kennenzulernen. Die Steuerung ist hierbei leicht verständlich und mit ein wenig Ausprobieren wussten die Tester_innen schnell, wie die Mechanik funktioniert.

Viele Aufgaben im weiten Weltall
Die Möglichkeiten der Spielwelt erscheinen sehr vielfältig. So trafen die Jugendlichen bereits in den ersten Minuten auf feindliche Kreaturen, die sie bekämpfen mussten und andere Wesen, die nach Hilfe verlangten. Zudem konnten Rohstoffe abgebaut werden, um diese wiederum an einen anderen Ort zu transportieren oder Kreaturen wurden gescannt, um mehr Informationen zu erhalten. Als knifflig erwiesen sich die Türme, an denen kleinere Rätsel gelöst werden müssen. Teilweise müssen hierbei Waffen kombinierte werden und nur bestimmte Elemente helfen, um Platten zu bewegen, die dann ein Muster ergeben, nachdem sie gedreht und verschoben wurden. Hier wurde zwar länger gegrübelt, nach dem Lösen der Aufgaben war die Motivation allerdings wieder sehr hoch.

Geteilter Bildschirm, doppelter Spaß
In dem Spiel werden lediglich die Raumschiffe gesteuert. Dies erfordert ein wenig Übung, denn gerade in den Kämpfen kann es etwas hektisch zugehen. Der Titel verfügt über einen lokalen Multiplayer, wodurch zwei Personen im Splitscreen gemeinsam spielen können. Dies erforderte im Test aber auch genaue Absprachen, damit man sich nicht zu weit voneinander entfernt. In dem Falle wird das zweite Raumschiff zu dem anderen Teammitglied teleportiert. Man muss sich also absprechen und kann den Planeten nicht auf eigene Faust erkunden, wenn gemeinsam gespielt wird.

Toys-to-Life
Das Besondere an Starlink ist das Feature, dass die Raumschiffe an dem Controller befestigt werden. Hierzu wird eine Halterung benötigt, die dem Spiel beiliegt. Allerdings ist nur eine enthalten, weshalb im Test nicht beide Spieler_innen diese Funktion nutzen konnten. Mit der Halterung können aber jederzeit Änderungen am eigenen Raumschiff vorgenommen werden. Werden die Waffen von dem Plastikraumschiff abgenommen und durch andere ersetzt, verändert sich auch das Raumschiff im Spiel. Die Tester_innen waren direkt Feuer und Flamme, um alle Kombinationen auszuprobieren. Will man allerdings neue Waffen, Raumschiffe oder Piloten haben, müssen diese nachgekauft werden. Da die Zusatzobjekte jedoch nicht ganz billig sind, können schnell hohe Kosten entstehen. Wie es auch bei anderen Toys-to-Life Spielen der Fall ist, sollte man mit jüngeren Kindern vereinbaren, ob und wie viele Zusatzobjekte sie sich kaufen dürfen. Gerade Jüngere haben schnell den Wunsch, neue Waffen und Raumschiffe zu haben. Die Sammelleidenschaft ist beispielsweise vergleichbar mit den Spielen der Skylanders Reihe. Starlink lässt sich jedoch auch gänzlich ohne dieses Feature spielen. In dem Fall werden die Änderungen am Raumschiff einfach im Menü vorgenommen.

Fazit:
Kinder, die von Science-Fiction und dem Weltall fasziniert sind, können mit Starlink ein spannendes Abenteuer erleben. Viele Welten laden zum Erkunden ein und es scheint, als gäbe es überall noch etwas zu entdecken. Teilweise kann es auf dem Bildschirm etwas hektisch zugehen und auch die Aufgaben sind nicht immer einfach zu lösen. Daher sollte bereits Erfahrung mit digitalen Spielen vorhanden sein. Das Toys-to-Life Feature gefiel den Spieler_innen sehr gut und die Zusatzobjekte sind detailliert verarbeitet. Allerdings kann man hier schnell in die Kostenfalle tappen, da die zusätzlichen Raumschiffe, Piloten oder Waffen nicht billig in der Anschaffung sind. Eltern sollten mit ihren Kindern am besten vorab vereinbaren, ob und wie viele zusätzliche Objekte gekauft werden dürfen. Letztlich handelt es sich hierbei um ein Sammel-Hobby, durch das Kinder auch den Umgang mit Taschengeld lernen können.

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass