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Slime Rancher
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Slime Rancher

Genre
Simulation
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Monomi Park
Erscheinungsjahr
2017.08
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One, Mac
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Kurzweiliges, niedliches Spiel für zwischendurch
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Jüngere und junggebliebene Spieler_innen und solche, die es entspannter mögen
Sprache
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch
Grafik
freundliche Grafik in Bonbon-Farben
Sound
entspannt, wenig abwechslungsreich

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Beatrix LeBeau
Mehrspielermodus
mit Mod möglich
Spielforderungen
gering
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Gruppenleiter
Harald Walz
Zahnrad Brauweiler
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Beatrix LeBeau ist eine Slime Rancherin, die auf einem weit entfernten Planeten, genannt „Ferne, ferne Weite“, eine Ranch bewirtschaftet. Hier beherbergt sie Slimes. Dies sind kleine flummiartige Wesen. Um sie zu fangen, muss die Protagonistin die Umgebung erkunden und die wuseligen Kreaturen mit ihrem an ein Gewehr erinnernden Sauger einfangen und auf ihrer Ranch in die entsprechenden Gehege sperren. Werden diese dann gefüttert, geben die Flummi-Tierchen sogenannte Plorts von sich – eine Art pinkfarbene Diamanten. Andere Farben sind abhängig von der Art der Slimes auch möglich. Diese können gegen Münzen eingetauscht werden, welche wiederum im Shop dann für Verbesserungen wie Gärten, neue Gehege, ein Jet-Pack oder ähnliches ausgegeben werden können. Die Umgebung besteht aus Bergen, Canyons und Gewässern. Weitere Gelände können erschlossen werden, indem man einen Schlüssel findet. Hier befinden sich dann weitere Slimes – zum Teil auch besondere oder auch mal agressive Arten.

Pädagogische Beurteilung:
Steuerung
Es kann auch mit dem Gamepad gesteuert werden, wir haben jedoch die Kombination aus Maus und Tastatur ausprobiert. Diese fühlte sich direkt gewohnt an. Beatrice läuft mit WASD und die Blickrichtung wird mit der Maus geändert. Die Slimes, die Nahrungsmittel und die Plorts werden mit der rechten Maustaste angesaugt und mit der linken wieder freigelassen. Dies wird direkt zu Beginn in einem Mini-Tutorial sehr gut erklärt. Viel mehr Knöpfe gibt es nicht. Für jüngere und unerfahrene Spieler_innen kann die Steuerung mit zwei Geräten natürlich erst einmal eine kleine Herausforderung sein, zumal die Tasten schnell verwechselt werden können. Allerdings ist genug Zeit gegeben, sich mit der Bedienung vertraut zu machen – außer im Modus „Hast“, in dem auf Zeit gespielt wird.

Spielmodi
Für die meisten Einsteiger_innen dürfte der Modus „Casual“ in Frage kommen. Hier können entspannt die Gegend erkundet, seine Ranch betrieben und Verbesserungen eingekauft werden. Spannender wird es im Modus „Abenteuer“. Hier kann der „Terr-Slime“ sein schreckliches Unwesen treiben. Und im letzten Modus „Hast“ geht es einfach darum, in einer bestimmten Zeit möglichst viel Geld zu verdienen. In allen Modi kann Beatrice LeBeau auf Slimes treffen, die ihr Schaden machen. Hat sie einmal zu viel Schaden erlitten, stirbt sie laut Bildschirm-Info nicht, sondern ist lediglich k. o. und erwacht dann in ihrem Haus.. Sie verliert zudem alle ihre gesammelten Gegenstände und Kreaturen, kann aber sonst weitermachen.

Anleitung
Das anfängliche Tutorial und das Spieltempo, welches selbst bestimmt werden kann, helfen auch Neulingen, schnell Fuß zu fassen. Eine Herausforderung ist allerdings, dass zum Beispiel nicht erklärt wird, wie man an Schlüssel für weitere Gebiete kommen kann. Allerdings fanden unsere Tester_innen das recht schnell selber raus.

Grafik und Musik
Die Gestaltung und Untermalung hat die Tester_innen direkt angesprochen. Die Grafik ist in freundlichen Bonbon-Farben gehalten und mit entspannter, aber wenig abwechslungsreicher Musik untermalt. Vor allem die First-Person-Perspektive, die in Ego-Shootern verwendet wird, hat die Spieler_innen direkt in das Geschehen reingezogen. So durchstreifen sie tatsächlich als Beatrix LeBeau die Gegend.

Dauermotivation
Slime Rancher ist derart simpel, dass es verwunderlich war, mit welcher Ausdauer die Tester_innen wöchentlich dabei waren. Sie gaben unterschiedliche Motivationen an, wie das Erkunden der Gegend mit Jet-Pack, die verschiedenen Verbesserungen, die im Shop erworben werden können und das Einfangen vor allem neuer und seltener Slimes. Allerdings ließ die Begeisterung nach einiger Zeit nach. So verwundert es nicht, dass die Gruppe von Anfang an Verbesserungsvorschläge hatte: Ein Slime als Haustier oder Begleiter, das Einrichten des Hauses, einen Kreativ-Modus und verschiedene Gefährte wie Boote oder Surfboards, um über das Wasser zu kommen. Einiges davon ist sicher in der aktiven Modder-Community schon umgesetzt worden oder wird in Zukunft eingebaut. Es wird noch aktiv an der Weiterentwicklung gearbeitet.

Fazit:
Slime Rancher spricht jedermann gleichermaßen an. Vor allem, wenn das gemütliche Erkunden in freundlich gestalteter Umgebung wichtig ist. Dann kann es auch für längere Zeit ein schönes Game für zwischendurch sein. 

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Spieletester
Zahnrad Brauweiler
Pulheim
Bewertung Spielspass