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Cadence of Hyrule
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Cadence of Hyrule

Genre
Denken / Geschick
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 10 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2019.06
Systeme
Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Nintendo eShop
Kurzbewertung
Rhythmus-Spiel im Zelda-Gewand
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Zelda- und Rhythmus-Spiel-Fans
Sprache
Deutsch, Englisch
Grafik
Pixel-Look
Sound
lebendige Zelda-Remixe

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Link, Zelda, Cadence, Oktavo, Ganon
Mehrspielermodus
lokaler Koop-Modus
Spielforderungen
logisches Denken, Rhythmusgefühl
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Gruppenleiter
Janosch Kühmstedt
Deutsche Schule Oslo
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Tanzende Gegner und neu aufgelegte Zelda-Tunes bestimmen die Welt von Cadence of Hyrule, welches zwar auf der The Legend of Zelda-Reihe basiert, im Gegensatz zu den Einflussgebern aber ein Rhythmusspiel in 16-Bit-Optik ist. Die drei Helden Link, Zelda und Cadence stellen sich dem Oberschurken Oktavo, der Hyrule regiert und das ganze Land mit Monstern überschwemmt hat.
Auf der Oberwelt, die in einzelne Abschnitte unterteilt ist, müssen Spieler_innen sich im Takt des Beats bewegen, um verschiedene Gegner zu besiegen, Items einzusammeln und Rätsel zu lösen. Als Nachfolger des eher unbekannteren Titels Crypt of the Necrodancer wurde mit dem Zelda-Lizenzpaket für Cadence of Hyrule deutlich mehr Aufmerksamkeit erzielt. Durch das Einbinden der klassischen Zelda-Soundtracks in aufbereiteten Remixen, macht die Mechanik der Kämpfe, besonders für Spielende, welche die Original-Spiele kennen, besonders viel Spaß.

Pädagogische Beurteilung:
Problemloser Einstieg
Nach und nach werden neue Mechaniken eingeführt, die jeweils gut erklärt werden, sodass sich das Spiel mit der Zeit immer mehr öffnet und ein gutes Verständnis für die unterschiedlichen Elemente vermittelt wird. Es gibt die zwei Währungen Diamanten und Edelsteine, mit denen nützliche Items bei Händlern gekauft werden können. Sollte man allerdings besiegt werden, gehen sowohl alle Edelsteine als auch einige Items verloren. Zelda-Fans sollten einige ihrer Lieblings-Gegenstände auch in Cadence of Hyrule wiederfinden, diese behält man auch nach dem virtuellen Ableben.

Forderndes Gameplay
Der Schwierigkeitsgrad nimmt mit Fortschritt der Geschichte stetig zu, bleibt aber jederzeit fair. Für Spieler_innen, welchen die Herausforderung zu schwer ist, gibt es unterschiedliche Modi, mit denen das Niveau angepasst werden kann. Ein Beispiel dafür ist der Ohne-Beat-Modus, bei welchem nicht auf den Takt geachtet werden muss. Dadurch wird die Spielerfahrung weniger hektisch. Zwei weitere Modi namens „Allegro-Modus“ und „Gnadenlos-Modus“ erschweren das Spiel hingegen.

Fazit:
Die Testergruppe war von Cadence of Hyrule mitsamt der Rätsel und Eastereggs sehr angetan. Besonders die Musik wusste zu gefallen, weshalb Fans der Zelda-Reihe in diesem Rhythmus-Spiel auf ihre Kosten kamen. Der Schwierigkeitsgrad und die damit steigende Hektik könnte für jüngere Kinder noch überfordernd sein. 

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Spieletester
Deutsche Schule Oslo
Oslo
Bewertung Spielspass