Spieleratgeber NRW - Druckansicht von Seite #5913
Heave Ho
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Heave Ho

Genre
Gesellschaftsspiele
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Devolver Digital
Erscheinungsjahr
2019.08
Systeme
PC, Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Steam, Nintendo eShop
Kurzbewertung
Amüsantes Kooperations-Spiel
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Freundesgruppen und in der Familie
Sprache
ohne Sprache, Deutsche Texte
Grafik
einfache, bunte Zeichen-Grafik
Sound
lustige Soundkulisse

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
anpassbare Spielfigur
Mehrspielermodus
lokal bis zu vier Spieler_innen
Spielforderungen
Hand-Augen-Koordination, Geschick
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Als eine Figur, die lediglich aus einem Gesicht und Armen besteht, müssen unterschiedliche Parcours absolviert werden, um ans Ziel zu gelangen. Hierzu gilt es, sich mit den Armen an den Plattformen oder anderen Spielenden festzuhalten und immer wieder zur nächsten Plattform zu schwingen. Oftmals landet man hierbei aber in Stacheln oder fällt in den Abgrund und muss von vorne beginnen. Zwar können die unterschiedlichen Welten auch alleine absolviert werden, jedoch macht es erst mit mehreren Personen richtig Spaß.

Pädagogische Beurteilung:
Verwechslungsgefahr
Zu Beginn kann die eigene Figur angepasst werden. Es gibt die Möglichkeit, aus verschiedenen Farben, Kopfbedeckungen oder Gesichtern zu wählen. Besonders die Tester_innen, die ähnliche Avatare erstellten, hatten später Probleme, die eigene Figur zu erkennen. Denn im Laufe verknoten sich die Figuren immer öfter. Dies liegt daran, dass man sich auch aneinander festhalten kann. Dies ist auch zwingend nötig, da die teilweise großen Abgründe sonst nicht überwunden werden können. Also müssen sich alle an die Hände fassen und dann gemeinsam schwingen, um auf die andere Seite zu gelangen. 

Linke oder rechte Hand?
Die Steuerung funktioniert sehr einfach. Mit den Schultertasten L und R greifen die jeweiligen Hände zu und mit dem Joystick kann die Figur dann geschwungen werden. In der Praxis stellt sich jedoch heraus, dass dies gar nicht so einfach ist. Denn schnell geht der Überblick verloren und im Durcheinander vergisst man dann schon mal, welche Hand eigentlich grade wo festhält und oftmals wurde dann die falsche Hand losgelassen. Ein wenig einfacher wird es mit dem Unterstützungsmodus. Hier wird angezeigt, welche Hand die linke und welche die rechte ist. 

Zusammenarbeit ist wichtig
Auch wenn sich in der Testergruppe öfters sabotiert wurde, kamen die Jugendlichen ohne gegenseitige Hilfe nicht weiter. Kooperation ist bei Heave Ho das wichtigste Element. Auch Absprachen sind relevant, um die Aufgaben zu erfüllen. Hierbei wird jede Welt immer etwas schwieriger und neue Elemente kommen hinzu. So gibt es in einigen Welten gefährliche Stacheln oder nur ein kleiner Lichtschein erhellt das Level und der Rest bleibt im Dunkeln. Auch Münzen können gesammelt werden, um damit neue Kostümierungen freizuschalten.

Fazit:
Egal ob mit Freunden oder in der Familie, Heave Ho ist eine gute Wahl für einen Spieleabend. Die Steuerung ist schnell zugänglich und das Gameplay ist leicht verständlich. Besondere Vorkenntnisse sind nicht gefordert, daher richtet sich der Titel auch an Nicht-Spieler_innen oder jüngere Kinder. Allerdings könnten diese noch etwas Hilfestellung benötigen. Außerdem ist Frustrationstoleranz wichtig. Da man jedoch nur als Team weiterkommt, ist der Wille hoch, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen.

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass