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Tricky Towers
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Tricky Towers

Genre
Gesellschaftsspiele
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
WeirdBeard
Erscheinungsjahr
2016.08
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Xbox Live, Playstation Network, Steam, Nintendo eShop
Kurzbewertung
Partyspiel mit Tetris-Mechanik
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
mehrere Spieler_innen
Sprache
Deutsch
Grafik
bunte Optik
Sound
fröhliche Musik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene Figuren ohne besondere Fähigkeiten
Mehrspielermodus
lokal bis zu vier Spieler_innen oder online
Spielforderungen
Frustrationspotenzial
Zusatzkosten
optionale Pakete mit neuen Charakteren oder Stein-Designs erhältlich
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Es gibt eine Menge Partyspiele, die gemeinsam mit- und gegeneinander gespielt werden können und gerade deshalb in Testergruppen so beliebt sind. Bekannte Vertreter sind beispielsweise Super Mario Party, Speedrunners, Towerfall Ascension oder Overcooked. Grundlegend sind diese Titel immer sehr einfach zu erlernen und haben eine leicht verständliche Spielmechanik. Auch Tricky Towers reiht sich problemlos in die Aufzählung ein. Das Spielprinzip ist denkbar einfach, es gilt einen möglichst stabilen Turm zu bauen. Die Mechanik der herabfallenden Steine erinnert hierbei an Tetris, es gibt jedoch auch Besonderheiten. 

Pädagogische Beurteilung:
Schneller Einstieg
Eine kleine Insel oder Turmspitze gilt als Ausgangspunkt, um die nacheinander herabfallenden Steine möglichst solide zu platzieren. Diese sind unterschiedlich geformt und es empfiehlt sich, möglichst wenig Lücken im eigenen Turm zu lassen. Das Ziel ist es nämlich, dass der eigene Turm als erstes eine bestimmte Höhe erreicht und wird dieser nicht stabil gebaut, kippt er um. Die Steuerung ist hierbei denkbar einfach. Die Steine werden nach links, rechts oder unten bewegt und per Knopfdruck gedreht. Das hört sich einfach an, wird mit der Zeit aber immer schwieriger, da einige Einflüsse von außen hinzukommen. So gibt es auf höheren Schwierigkeitsgraden Wetterverhältnisse, wie Regen und Wind, die sich auf den Turm auswirken. Zudem gibt es weiße Magie, um den eigenen Turm zu stabilisieren, setzen die Gegner jedoch schwarze Magie ein, werden die eigenen Pläne sabotiert. Die schwarze Magie bewirkt beispielweise, dass sich Steine nicht mehr drehen lassen oder die Steine werden zu Eis und rutschen von ungeraden Flächen ab.

Verschiedene Spielmodi
Insgesamt gibt es im Mehrspielermodus drei unterschiedliche Modi und auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Während im Modus "Rennen" der eigene Turm möglichst schnell nach oben gebaut werden muss, dürfen bei "Überleben" keine Steine in den Abgrund fallen, da ansonsten eines von drei Herzen abgezogen wird. Gewonnen hat, wer als letztes übrigbleibt. Im Modus "Rätsel" darf eine bestimmte Höhe nicht überschritten werden. Hier muss also clever in die Breite gebaut werden, um letztlich mit den meisten gesetzten Steinen siegreich hervorzugehen. Unter den Tester_innen hatten alle schnell ihre Favoriten unter den Modi  gefunden, das "Rennen" war jedoch am beliebtesten. Über den Schwierigkeitsgrad herrschte hingegen Uneinigkeit, da einige die magischen Komponenten und das Wetter bevorzugten, während andere lieber darauf verzichten wollten. 

und alleine?
Tricky Towers bietet auch für Einzelspieler verschiedene Aufgaben. Diese können sich in den Prüfungen in den unterschiedlichen Modi beweisen. Hier muss auf Zeit eine bestimmte Höhe des Turms erreicht werden, es müssen Wellen von Steinen gesetzt werden, ohne alle Leben zu verlieren oder im "Rätsel"-Modus gilt es, die vorgegebene Anzahl an Steinen unterzubringen. Auch an den Prüfungen versuchten sich die Kinder aus der Testergruppe. Allerdings sind gerade die späteren Prüfungen sehr knifflig, sodass viele Level nicht gelöst werden konnten.

Fazit:
Am meisten Spaß macht Tricky Towers gemeinsam. Da sich der Spieleinstieg als sehr einfach erweist, eignet sich der Titel für Anfänger_innen und erfahrene Spieler_innen. Letztlich ist die Steuerung bereits von Tetris bekannt und leicht zu bedienen. Auch Eltern können hier gut mit ihren Kindern im Duell antreten. Die Zusatzkomponenten, wie die schwarze Magie, führen dazu, dass auch die unerfahreneren Spieler_innen einen Sieg erringen können. 

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass