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Super Mario Party
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Super Mario Party

Genre
Gesellschaftsspiele
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2018.10
Systeme
Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Lustige Minispiele und Partyspaß für alle Altersgruppen
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
alle Altersgruppen
Sprache
Deutsch
Grafik
bunte Nintendo-Grafik
Sound
lustige Musik und Soundeffekte

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
bekannte Nintendo-Charaktere
Mehrspielermodus
bis zu vier Spieler lokal, der Online-Multiplayer benötigt eine kostenpflichtige Mitgliedschaft
Spielforderungen
man muss auch mal verlieren können
Zusatzkosten
nicht vorhanden (der Online-Multiplayer benötigt eine kostenpflichtige Mitgliedschaft)
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
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Spielbeschreibung:
Die Mario Party geht auf der Switch in die nächste Runde. Seit dem ersten Teil auf dem Nintendo 64 gab es mit jedem neuen Spiel ein paar Änderungen, das Prinzip ist jedoch gleich geblieben. Mario und seine Freunde feiern eine Party, um herauszufinden, wer der größte Superstar ist. Dazu laufen sie über ein digitales Spielbrett und absolvieren verschiedene Minispiele. Hierbei muss natürlich gewürfelt werden und jeder Charakter hat seinen eigenen speziellen Würfel. Wenn jeder an der Reihe war, wird ein Minispiel ausgetragen. So sammelt man nach und nach Münzen, um sie an der richtigen Stelle des Spielbretts gegen Sterne einzutauschen. Am Ende einer Runde werden dann noch Bonussterne verteilt und wer die meisten Sterne gesammelt hat, der hat die Party gewonnen.

Pädagogische Beurteilung:
Viele bunte Minispiele
Neben dem Partymodus können Spielende auch nur in den Minispielen gegeneinander antreten. Diese sind beispielsweise unterteilt in jeder gegen jeden, zwei gegen zwei oder einer gegen drei. Zu Beginn werden die Spiele sehr anschaulich in Bild und Schrift erklärt. Das Ziel und die Steuerung werden ebenso dargestellt, wie eine Vorschau, in der man auch gleich üben kann. Innerhalb der Minispiele gilt es dann unter anderem, als erstes ans Ziel zu kommen, die meisten Münzen zu sammeln, als letztes übrig zu bleiben, zu schätzen, zu puzzeln oder die Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Die Steuerung funktioniert meist über 2 Tasten oder per Bewegungssteuerung. So muss der Joycon beispielsweise nach oben und unten geschwungen werden, um Fleisch in einer Pfanne zu wenden oder man muss den Joycon schnellstmöglich schütteln, um eine Wasserpumpe zu bedienen. Die Steuerungsmöglichkeiten kamen beim Test sehr gut an und allgemein waren die Minispiele das Highlight und alle Tester_innen hatten schnell den persönlichen Favoriten gefunden.

Verlieren will gelernt sein
Wie es auch bei analogen Brettspielen der Fall ist, gibt es immer nur einen Gewinner. Selbst wenn man alle Minispiele gewinnt, kann es sein, dass man Würfelpech hat und den Stern nie erreicht. Hier ist auch ein Quäntchen Glück notwendig, um letztlich siegreich zu sein. Das kann sehr frustrieren, auch wenn kurz vor Schluss noch Sterne geklaut werden. In der Spieletestergruppe gab es so einige Momente, in denen die Controller wütend auf das Sofa geworfen wurden oder Tester_innen mittendrin nicht mehr mitspielen wollten. Gerade Kinder, die nicht gerne verlieren, können hier schnell wütend und frustriert werden. Allerdings ist dies bei analogen Brettspielen auch der Fall und der Glücksfaktor sorgt dafür, dass auch Personen gewinnen können, die weniger Erfahrung mit digitalen Spielen haben.

Verschiedene Modi
Neben dem Minispiel- und dem Partymodus gibt es noch weitere Modi. So gibt es eine Variante, in der nur Rhytmus-Spiele mit Bewegungssteuerung ausgetragen werden oder alle sitzen gemeinsam in einem Schlauchboot und müssen im Team das Ende paddelnd erreichen. Hier ist dann auch Absprache untereinander wichtig. Manche Minispiele können zudem auch mit zwei Switch-Konsolen gespielt werden, indem man die Konsolen aneinanderlegt. Hierfür wird jedoch auch das Spiel in zweifacher Ausführung benötigt. Durch Erfolg in den unterschiedlichen Modi, werden mit der Zeit auch neue Charaktere freigespielt.

Fazit:
Der neuste Teil der Mario Party-Reihe zeichnet sich durch vielfältige und kreative Minispiele aus. Der Zugang erweist sich als sehr einsteigerfreundlich und alle Minispiele werden vorab erklärt. Viele beliebte Elemente der klassischen Teile wurden hier wieder eingefügt und die Bewegungssteuerung der Switch wurde gut umgesetzt. So ist für jeden etwas dabei und durch den Glücksfaktor kommt es nicht nur auf Erfahrung und Können, sondern auch auf Glück an, um zu gewinnen.

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass