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Kirby Star Allies
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Kirby Star Allies

Genre
Jump&Run
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2018.03
Systeme
Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Niedliches Jump&Run mit Kirby und seinen Freunden
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von Nintendo Jump&Runs
Sprache
Deutsch
Grafik
gewohnt bunt und niedlich
Sound
fröhliche Musik und niedliche Sounds

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Kirby und seine Freunde
Mehrspielermodus
lokaler Mehrspielermodus für bis zu 4 Spieler_innen
Spielforderungen
Teamfähigkeit im Mehrspielermodus
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Die Spiele mit Kirby zeichnen sich durch niedliche Spielwelten, knuffige Charaktere und eine kunterbunte Grafik aus. Auch auf der Switch ändert sich dieses Erfolgsrezept nicht und so schließt sich das Jump&Run Kirby Star Allies nahtlos an die vorangegangenen Titel mit dem rosa Helden an. Gewohnt läuft, springt und fliegt Kirby durch die unterschiedlichen Level, besiegt Gegner und sammelt Items ein. Als Neuerung kann Kirby diesmal seine Gegner allerdings als Freunde rekrutieren. Diese sind durch dunkle Herzen, die aus dem Weltall kamen, böse geworden und werden von einer dunklen Macht kontrolliert. Wirft Kirby jedoch ein Freundesherz auf die Feinde, unterstützen sie fortan im Kampf. Natürlich kann Kirby die Gegner auch einsaugen, was ihm gewohnter Weise die Fähigkeiten der jeweiligen Figuren verleiht.

Pädagogische Beurteilung:
Einfaches Spielprinzip
Bei Kirby Star Allies handelt es sich um ein vergleichsweise einfaches Spiel. Zum großen Teil liegt dies daran, dass Kirby auf Knopfdruck flatternd durch die Level fliegen kann, wodurch Abgründe kein großes Hindernis darstellen. Zudem kann fast jeder Gegner eingesaugt oder als Freund rekrutiert werden. Hierdurch erhält Kirby verschiedene Fertigkeiten und bis zu drei Helfer. Dadurch kann ein möglichst vielfältiges Team zusammengestellt werden, wenn man beispielsweise möglichst viele Angriffs- oder Elementarten vereinigen möchte. So schnappt man sich Gegner, die mit Feuer oder Eis angreifen, Schwertkämpfer oder weitere Figuren mit praktischen Fertigkeiten. In den Leveln sind zudem ausreichend Heilgegenstände verteilt, sollte dennoch einmal die Lebensenergie ausgehen, können sich die Freunde auch gegenseitig heilen. Dies führt dazu, dass erfahrene Spieler_innen wenige Probleme haben sollten. Außerdem kann das Jump&Run mit bis zu vier Personen lokal gespielt werden, wobei die übrigen drei Spieler_innen die Rolle der rekrutierten Freunde übernehmen.

Vor- und Nachteile im Team
Spielt man gemeinsam im lokalen Multiplayer, kann man zusammen Rätsel lösen und Endbosse bekämpfen. In der Testergruppe war gerade dies jedoch manchmal nicht immer leicht. Dies liegt daran, dass sich die Spielenden auch absprechen und aufeinander Rücksicht nehmen müssen. Die Kamera fährt stets mit Kirby mit, weshalb gerade Kirby immer auf die übrigen Mitspielenden warten muss. Zudem gab es auch oft Unstimmigkeit, wer nun welchen Freund übernehmen oder wer ein Item einsammeln darf. Zwar mangelt es nie an Gegnern, die rekrutiert werden können, taucht jedoch eine Figur mit einer neuen Attacke auf, wollten sofort alle Testenden diese Figur steuern. Der Mehrspielermodus machte also wirklich viel Spaß, sorgte jedoch auch oft für Unstimmigkeiten im Test.

Zusätzliche Aufgaben
Da das Spiel an sich nicht sonderlich schwierig ist, sind es besonders die versteckten Objekte, die zusätzliche Anreize bieten. Jedes Level verfügt über Puzzleteile, die gesucht werden können. Zudem gibt es ab und an geheime Türen und Schalter, die Bonuslevel freischalten. Hierzu müssen die Fähigkeiten von Kirby und seinen Freunden kombiniert werden. Fehlt ein bestimmter Charakter im Team, beispielsweise eine Figur mit dem Element Feuer, kann das Rätsel nicht gelöst werden. Zudem gibt es besondere Freundesattacken, für die vier Figuren benötigt werden.

Kunterbunte Grafik
Nintendo ist für sehr bunte, niedliche und kindgerechte Grafik bekannt. Besonders das Kirby-Franchise sticht hier nochmals hervor. Die Level, die Figuren, die Gegenstände und sogar die Musik sind meist zuckersüß gestaltet. Dies stieß bei den älteren Tester_innen zu gemischten Gefühlen. Einigen war der Grafikstil ein wenig zu putzig, während andere nostalgische Erinnerungen an frühere Kirby-Spiele hatten.

Fazit:
Aufgrund der einfachen Spielmechanik und der niedlichen Grafik, eignet sich Kirby Star Allies bereits für junge Spieler_innen. Der lokale Multiplayer ermöglicht es vier Personen gleichzeitig zu spielen. Hierbei kann jedoch auch schnell Hektik entstehen, da man aufeinander Rücksicht nehmen und sich absprechen muss. Die Tester_innen hatten viel Spaß mit dem Jump&Run und waren stets gewillt, alle Sammelobjekte zu finden und die Level erfolgreich abzuschließen. Der Titel eignet sich sehr gut für gemeinsame Spielstunden, auch für Kinder und Erwachsene. 

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass