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Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution
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Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution

Genre
Beat 'em Up
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Bandai Namco Entertainment
Erscheinungsjahr
2014.09
Systeme
PC, Playstation 3, Xbox 360
System im Test
Xbox 360
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Steam
Kurzbewertung
Bunter Anime-Prügler ohne Tiefgang
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans des Mangas und oder Animes
Sprache
Grafik
im Manga/Anime Stil gehalten
Sound

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
bekannte Figuren aus dem Anime/ Manga
Mehrspielermodus
Spielforderungen
Kämpfe stehen im Vordergrund, reaktionsschnelles Handeln wird gefordert
Zusatzkosten
Problematische Aspekte
kein großer Unterschied zum Vorgänger
Gruppenleiter
Florian Rüther
ASGSGames Marl
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Die Animeserie Naruto gehört neben One Piece aktuell zu den beliebtesten japanischen Zeichentrickserien. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: In einer feudal-anmutenden, japanesquen Welt kämpfen fünf Großmächte um die Vorherrschaft. Jeder Staat besitzt geheime Dörfer, die von einer Vielzahl von Soldaten bewohnt werden und deswegen von militärischer Wichtigkeit sind. In einem der Dörfer lebt Naruto, der an einer Ninja-Akademie ausgebildet wird. Er wirkt zunächst ambitionslos, lernt aber in einer Dreier-Gruppe schnell die Grundlagen und verbessert sich. Mittlerweile gibt es auf allen Konsolen mehrere Titel, die sich um den Werdegang des jungen Ninja drehen. So auch "Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution", das sich mit dem späteren Geschichtsverlauf rund um Naruto beschäftigt.

Pädagogische Beurteilung:
Dünne Story, spaßiges Gameplay
Die Geschichte rund um den jungen Ninja klingt zunächst vielversprechend, wurde aber leider schon in den zahlreichen Vorgängern abgehandelt. So stehen hier die Kämpfe im Vordergrund, während die Geschichte gänzlich vernachlässigt wird. Der Aufhänger um das Spielgeschehen ist ein Ninja-Turnier, in dem über 100 spielbare Charaktere antreten. Diese sind allerdings nur für langjährige Serienfans wirklich spannend, da es - abgesehen vom Aussehen - nur wenige Unterschiede im Kampfstil gibt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Auseinandersetzungen keinen Spaß machen. Im Gegenteil: Der Spieler muss geschickt ausweichen und kann sich nicht durch sinnloses Knopfdrücken gegen den Gegner behaupten. Hier wird besonders reaktionsbedingtes Handeln gefordert. 

Außer Kämpfen nichts los
Spieleelemente außerhalb der Arenen sind kaum vorhanden, so dass es nur bedingt zu Abwechslung kommt. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Auseinandersetzungen, in denen auch mehrere menschliche Spieler gegen- oder miteinander kämpfen können. Im Unterschied zum Mehrspielermodus können im Einzelspielermodus weitere Ninjas freigeschaltet werden. Die Spielmodi bieten kurzfristigen Spaß - besonders mit Freunden vor der gleichen Konsole. Jedoch schafften es beide Spielmodi nicht, die Tester langfristig zu motivieren.

Comichafte Gewalt und hektische Steuerung
Als besonders kinderfreundlich kann man Naruto Shippuden nicht bezeichnen. Dazu sind einige Szenen zu gewalthaltig. Die Gewalt wird allerdings nie zum Selbstzweck und ist immer comichaft übertrieben dargestellt. Problematischer ist dagegen die hektische Steuerung, die jüngere Spieler schnell überfordern und frustrieren kann.

Im Osten nichts Neues
Wer die Vorgänger besitzt, dem würden die Spieletester vom Kauf abraten. Dazu sind die Unterschiede zu marginal. Auch Neueinsteiger sei eher der Kauf zu einem Vorgänger empfohlen, bei dem die Story ausgereifter ist. Damit eignet sich "Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution" eigentlich nur für absolute Serienliebhaber, die sich auch an den wenigen Neuerungen erfreuen. 

Fazit:
"Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution" besticht mit flüssigen Kämpfen, die durchaus Spaß machen können. Leider fehlt es an Vielfalt, um Spieler längerfristig an das Spiel zu binden. Obwohl die Kämpfe sehr martialisch ablaufen, fehlt es an expliziten Inhalten, sodass das Spiel auch für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet ist. Wer den Vorgänger besitzt, dem sei aber vom Kauf abgeraten, da es beim aktuellen Ableger der Serie nur wenige Neuerungen gibt.

Text: Jan Scheurer

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Spieletester
ASGSGames Marl
Marl
Bewertung Spielspass