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The Legend of Zelda: Skyward Sword
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The Legend of Zelda: Skyward Sword

Genre
Action-Adventure
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2011.11
Systeme
Wii, Nintendo Switch
System im Test
Wii
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
HD Remaster für die Nintendo Switch verfügbar
Kurzbewertung
Umfangreiches Abenteuer mit klassischen Rollenspielelementen
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von umfangreichen Abenteuern
Sprache
Deutsch
Grafik
fantasievolle 3D-Welten
Sound
orchestraler Soundtrack

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Link und viele Nebenfiguren
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Hand-Augen-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
The Legend of Zelda: Skyward Sword erzählt die Geschichte vom jungen Link, der aufbricht, seine Freundin Zelda zu retten, dabei viele Abenteuer erlebt, Feinde besiegt und Rätsel löst. Diese Grundgeschichte ist in fast jedem Teil der Zelda-Reihe gleich und auch zum 25sten Geburtstag vom beliebten Franchise bleibt Nintendo seinem Schema treu. Skyward Sword erzählt laut offizieller Nintendo-Timeline die Vorgeschichte zu allen vorigen Zelda-Teilen.
Das Spiel beginnt im Wolkenhort, einer Insel über den Wolken, in dem Flugvögel das einzige Fortbewegungsmittel sind. Spieler*innen schlüpfen in die Rolle von Link, einem einfachen Jungen, der mit ansehen muss, wie seine Freundin Zelda durch einen Wirbelsturm durch die Wolkendecke fällt. Link erfährt, dass es eine geheime Welt unter den Wolken gibt, also bricht er auf, um Zelda zu retten. Unterstützt wird Link durch Phai - eine Fee, die ihm immer wieder Tipps und Ratschläge erteilt. Spieler*innen müssen nun in Rollenspiel-Manier Gebiete und Tempel erforschen, Gegner bezwingen, Gegenstände und Schätze finden und entschlüsseln dabei das Geheimnis um Zeldas Verschwinden. Skyward Sword ist nach The Legend of Zelda: Twilight Princess der zweite Teil der Reihe auf der Wii und nutzt verstärkt die Motion Plus­-Steuerung der Wiimote.

Pädagogische Beurteilung:
„Der heißt nicht Zelda"
„Der heißt Link, ich kenne das von Ocarina of Time auf dem 3DS. Zelda ist die Prinzessin, die er retten muss." (Testerin 12 Jahre)
Die Faszinationskraft, die von The Legend of Zelda seit mehr als 25 Jahren ausgeht hat in ihren Jahren nichts von ihrer Magie verloren. Auch heutzutage ziehen die Abenteuer Kinder und Jugendliche in ihren Bann. Auch die Tester*innen aus unserer Gruppe waren schnell Feuer und Flamme für den „grünen Giftzwerg", wie ihn eine Testerin aus unserer Gruppe taufte. Link, der früher aus einer Ansammlung von Pixeln bestand, niemals redet und seinen Namen als Synonym für die Verbundenheit zwischen Spielwelt und Spieler bekam, bietet den perfekten Protagonisten, in den sich Heranwachsende hineinversetzen können. Die Identifikation mit dem mutigen Helden war bei allen Tester*innen erkennbar.

„Du musst waagerecht schlagen!"
Neben den Rätseln machen vor allem die Kämpfe einen großen Teil des Abenteuers aus. Die verschiedenen Gegner und Endbosse verlangen allesamt eine gewisse Taktik, mit der man die Wiimote bewegen muss. Die horizontalen oder vertikalen Schwerthiebe müssen genau ausgeführt werden, um die jeweiligen Gegner an ihren empfindlichen Stellen zu treffen. Hierbei hatten die Tester*innen öfter Schwierigkeiten, mussten aufstehen und versuchten die Schwünge zielgenau auszuführen. Dabei muss man allerdings noch ausweichen und laufen, was vor allem Wii-Neulingen bemerkbar schwer fiel. Besonders die Endbosse brauchten einige Anläufe, bis die Jugendlichen diese bezwingen konnten.
Nach und nach bekommt Link immer mehr neue Gegenstände in sein Repertoire, wie den fliegenden Käfer, Bomben oder eine Peitsche. Alle Gegenstände bringen einen voran, da man neue Gebiete erkunden oder Schätze finden kann. Allerdings hat jeder Gegenstand auch eine bestimmte Steuerung. So kann man den Käfer steuern, indem man die Wiimote auf den Fernseher richtet und nach links oder rechts neigt oder Bomben rollen, wenn man die Wiimote nach unten richtet und schwingt. Oftmals fiel es den Tester*innen schwer, Ziele genau zu treffen, da die Motion Plus Steuerung sehr empfindlich reagiert. Zwar ist die interaktive Steuerung bei den Jugendlichen meist sehr beliebt, aber bei einem solch umfangreichen Titel löste sie oftmals Frustration aus. Auch die Flug- oder Schwimmpassagen funktionierten allesamt durch Drehen und Kippen der Wiimote, eine Steuerung per Analog Stick wäre vielen Tester*innen leichter gefallen.

„Das war bei dem Vulkan"
Allgemein gliedert sich die Karte der Spielwelt in vier Segmente. Neben dem Wolkenhort, welcher Heimatstadt von Link und Zelda ist und den Verbindungspunkt zwischen den erdlichen Gebieten darstellt, gibt es noch den Wald, einen Vulkan und ein Wüstengebiet, welche man nach und nach erkunden kann. In diesen Gebieten befinden sich auch verschiedene Tempel, die neue Gegenstände, einen Endboss sowie einen Tempelschatz enthalten, der Link näher zu Zelda bringt. Die Rätsel innerhalb der Tempel stellten für Kenner der Reihe keine Herausforderung dar, wobei die Unerfahrenen oftmals Hilfe benötigten: „Du musst die Wand mit der Bombe wegsprengen" (Tester 12 Jahre). Die Tempel orientieren sich rollenspieltypisch an verschiedenen Elementen. So sind im Wald Tempel zu Natur- und Wasserthematik, in den Tempeln um den Vulkan Feuer- und Lavagebiete und die Wüste bietet Tempel mit Rätseln zu Zeit und Wind.

„Die brauchen ja nur einen Schlag"
Obwohl die Tester*innen einige Abschnitte mehrmals spielen mussten, verloren sie nie den Spielspaß und waren immer gewillt, das Abenteuer fortzusetzen. Allgemein gefielen ihnen die Tempel und das Erfolgserlebnis, einen Endboss besiegt zu haben. Auch wenn ihnen die Textpassagen hin und wieder zu lang waren, wenn sich beispielsweise Links Begleiterin Phai zu Wort meldete, zog sie die Atmosphäre in ihren Bann. Die Szenarien wirkten auch bei größeren Gegnern auf die 12-Jährigen nie bedrohlich, abgesehen von den Abschnitten, in denen Link Prüfungen bestehen muss. Bei diesen Prüfungen müssen 15 Tränen unter Zeitdruck in einem großen Gebiet eingesammelt werden. Die audiovisuelle Darstellung ist eher düster und bedrohlich. Sobald die Zeit abgelaufen ist, werden Wächter aktiviert, die Jagd auf Link machen. Sobald man erwischt wird, muss man die Prüfung erneut beginnen, was einige Tester*innen sehr stresste. Jedoch war die Freude umso größer, sobald eine Prüfung bestanden war.

Fazit:
The Legend of Zelda: Skyward Sword konnte die Tester*innen durch die umfangreiche Geschichte, die schön illustrierten Orte und die kniffligen Aufgaben begeistern. Die Steuerung wurde zwar als gewöhnungsbedürftig eingestuft, da nicht immer alle zielgenauen Attacken direkt funktionierten, aber vom Schwertschwingen mit der Wiimote waren alle angetan. Die Optik ist in bunter 3D-Comicgrafik gehalten und die Hintergründe wirken oftmals verschwommen, wie ein impressionistisches Gemälde. Dieser realistische Comic-Look gefiel allen Tester*innen gut. Die einfache Geschichte vom mutigen Helden, der ins Abenteuer zieht, die Welt erforscht und immer stärker wird wirkt simpel, schafft es jedoch alle Altersgruppen in den Bann zu ziehen. Ein Tester erzählte stolz, dass auch sein Onkel früher Zelda gespielt hat.
Mittlerweile gibt es eine HD Remaster-Version für die Nintendo Switch, in der jedoch außer der Grafik wenig verändert wurde. 

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass