Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung

Genre
Action-Strategie
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2020.11
Systeme
Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Klassisches Hack & Slay inmitten der Welt von The Legend of Zelda
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Hack and Slay und Zelda Begeisterte
Sprache
Deutsch
Grafik
schnelle Bilder, bunte Charaktere und Spielwelt
Sound
melodische, an das Spiel angepasste Musik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
bekannte Charaktere aus dem Zelda-Franchise
Mehrspielermodus
maximal 2 Personen
Spielforderungen
gute Lesefähigkeiten und schnelle Reaktion gefordert
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Aspekt des Kampfes im Vordergrund
Redaktion
Vanessa Scheller
Spieleratgeber-NRW
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Spielbeschreibung:
In diesem klassischen Hack and Slay wird die Vorgeschichte zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild erzählt. Da die Geschichte ungefähr 100 Jahre in der Vergangenheit, jedoch in derselben Welt spielt, tauchen auch viele bekannte Gegenstände, Details und Figuren auf. Ziel ist es, alle Gebiete von den bösen Wächtern zurückzuerobern. Die Missionen können hierbei mit verschiedenen bekannten Charakteren bestritten werden. Während der Kämpfe kann jeweils zwischen vier Held*innen gewechselt werden. Außerdem werden auf dem Schlachtfeld Items aufgesammelt, mit denen die Charaktere ausgerüstet werden können.

Pädagogische Beurteilung:
Hack and Slay Action
Die actionreichen Schlachten und das hektische Kampfgeschehen stehen definitiv im Vordergrund. Oftmals befinden sich weit über hundert Gegner gleichzeitig an einem Fleck und lassen die Held*innen mit nur einer Spezialattacke durch die Luft fliegen. Zudem können große Explosionen verursacht werden, die Felder in Brand setzen oder Gebäude zerstören. Jeder der zwanzig Charaktere verfügt über einen eigenen zerstörerischen Kampfstil. Es gibt auch einen Mehrspielermodus für maximal zwei Spieler*innen. 

Strategie und Taktik
Die Kämpfe sind nicht nur bloßes Gemetzel, sondern verlangen auch strategisches Vorgehen. Das Schlachtfeld, auf dem sich mehrere Vorposten und Festungen befinden, wird mit einer Gruppe von vier Held*innen betreten. Hierbei ist es wichtig, den übrigen drei Held*innen regelmäßig Befehle zu erteilen, an welche Orte sie sich begeben sollen, da per Knopfdruck zwischen den Charakteren gewechselt werden kann man so schneller an andere Orte gelangt. Auf der Seite der Feinde warten Gegnerhorden sowie Generäle, die über mehr Ausdauer als die kleinen Gegner verfügen. Erst wenn ein Bereich von allen Feinden befreit ist, gilt er als erobert. Eine zusätzliche Herausforderung sind die Bossgegner, die meist am Ende des Levels besiegt werden müssen. Und das ist gar nicht so einfach.

Schnelle Bilder und tausend Knöpfe
Während der Missionen gibt es kaum Verschnaufpausen. Überall befinden sich Massen von Gegnern und jeder Knopf des Controllers bewirkt eine andere Attacke. Es braucht viel Zeit, sich die Tastenbelegung für einen Charakter einzuprägen und dann muss man schon einen anderen Charakter übernehmen. Es macht zwar großen Spaß, die unterschiedlichen Attacken und Möglichkeiten auszuprobieren, die schnellen Bilder und Effekte können jedoch mit der Zeit zu viel werden und anstrengen. 

Fazit:
Hyrule Warriors: Zeit der Verherrung ist eine Zeitreise in die Welt von Breath of the Wild vor 100 Jahren und kann dadurch Fans begeistern. Die Hack and Slay-Mechanik sollte man jedoch mögen. Die Steuerung ist sehr komplex, die Bilder sind schnell und das Gemetzel durch die Gegnerhorden steht im Vordergrund. Dennoch gibt es keine expliziten Gewaltdarstellungen und die bekannten Charaktere vom Zelda-Franchise rahmen die fordernden Kämpfe.