Fortnite: Kreativmodus

Genre
Onlinespiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 14 Jahre
Vertrieb
Gearbox Publishing
Erscheinungsjahr
2018.12
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch, Mac, iOS, Android
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Kreativmodus des kostenlosen Survival-Shooters
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Spielende, die sich kreativ ausleben wollen
Sprache
Anweisungen sind nicht vertont, geschriebene Erklärungen auf Deutsch
Grafik
3D Cartoon-Grafik
Sound
Bewegungs- und Umgebungsgeräusche, Geräusche von Kampf- und Bauaktionen

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
selbsterstellte Charaktere
Mehrspielermodus
online und lokal
Spielforderungen
gute Hand-Augen-Koordination, räumliches Denken
Zusatzkosten
In-Game-Käufe möglich
Problematische Aspekte
Waffengewalt, In-Game-Käufe, Voice-Chat
Gruppenleiter
Janosch Kühmstedt
Deutsche Schule Oslo
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Spielbeschreibung:
Fortnite ist ein Multiplayer-Shooter, der hauptsächlich aus der Third-Person-Perspektive gespielt wird und besteht mittlerweile aus drei eigenständigen Spielmodi: Battle Royale, Kreativmodus und Save the World. Battle Royale sowie der Kreativmodus sind beide kostenlos erhältlich, während Save the World kostenpflichtig ist. Wir konzentrieren uns in diesem Test auf den Kreativmodus, der seit Dezember 2018 verfügbar ist. Im Kreativmodus starten die Spielenden in einer Lobby, von der aus entweder eine eigene Welt erstellt- oder die Kreationen anderer Spieler_innen betretet werden können. Die eigene Welt, dargestellt als Insel, ist am Anfang noch ganz leer. Wie aus den Kreativ-Modi anderer Spiele bekannt, stehen direkt alle (Bau-)Elemente zur Verfügung. Außerdem können im Inventar alle aus dem Battle Royale-Modus bekannten Waffen ausgewählt und sogar komplett fertige Häuser direkt in die Umgebung platziert werden. Das Bauen ist hier nicht nur allein möglich, sondern auch mit bis zu 15 anderen Spieler_innen. Falls man mit der eigens erstellten Anfertigung zufrieden ist, besteht die Möglichkeit, diese öffentlich zu machen und sie so mit anderen Spieler_innen zu teilen.

Pädagogische Beurteilung:
Wie kreativ kann man sein?
Der Kreativmodus wird aus Sicht der Tester_innen größtenteils als Übungsplatz für den Battle Royale-Modus genutzt. Hier können Fertigkeiten, wie z.B. das schnelle Erbauen von Gebäudestrukturen oder der Umgang mit unterschiedlichen Waffen, in ungezwungener Atmosphäre trainiert werden. Gleichzeitig werden aber auch viele Möglichkeiten geboten, eigene Formen zu entwickeln, wie etwa Jump&Run-Level, die man nur im Kreativmodus spielen kann. Außerdem löst sich der Fokus aus dem engen Regel-Korsett des Battle Royale-Modus und wird zu einer Art Spielplatz, in dem selber bestimmt werden kann, wie man spielen möchte, wodurch sich auch die Atmosphäre und die Motivation der Spielenden ändert. Es kann also selber entschieden werden, wie man die Möglichkeiten nutzen möchte. Außerdem muss nach dem Tod nicht immer neu gestartet werden, da ein direkter Einstieg ohne Reset möglich ist.

Steuerung und Optik
Fortnite kann mit Maus und Tastatur, Controller oder per Touch-Steuerung auf dem Smartphone gespielt werden. Die Spieletestergruppe empfand die Eingabe mit Maus und Tastatur am angenehmsten.
Hinsichtlich der Optik orientiert sich auch der Kreativmodus an dem bekannten Comic-Stil. Dadurch bekommt das Spiel einen abstrakteren Stil, der es deutlich von der Realität unterscheidet. Auch technisch ist der Modus gut umgesetzt, aber es gibt noch immer einzelne Probleme mit der Verbindung oder Glitches, bei denen man aus der Spielwelt fällt.
Die fast wöchentlich erscheinenden Updates, die regelmäßig neue Inhalte, wie beispielsweise Waffen oder Gegenstände, hinzufügen und dadurch neue Möglichkeiten bieten, motivieren zusätzlich. Des Weiteren gibt es eine aktive Community, die ständig neue Welten veröffentlicht, welche im Kreativmodus getestet werden können.

Zusammen oder allein
Im Multiplayer-Modus kann man entweder mit Freunden spielen oder einen Raum für fremde Spieler_innen öffnen. Hier wird die Karte durch andere Spieler_innen gefüllt, mit denen über einen In-Game-Chat geschrieben oder über Mikrofon gesprochen werden kann.
Zudem gibt es die Möglichkeit, sogenannte In-Game-Käufe zu tätigen. Hierbei handelt es sich um Gegenstände im Spiel, die für echtes Geld erworben werden können. Diese Items sind ausschließlich kosmetischer Natur, weshalb sie also keine Vorteile bringen. Allerdings wird dafür deutlich im Spiel geworben oder es gibt spezielle Angebote, wodurch vor allem jüngere Spielende zu Käufen angespornt werden können.

Fazit:
Im Kreativmodus wird mehr Wert auf die eigene Kreativität gelegt und weniger auf das Überleben und Besiegen anderer, weshalb die Atmosphäre in diesem Modus deutlich entspannter ist. Der Kreativmodus ist nach Einschätzung unserer Tester_innen ab 12 Jahren unproblematisch, da der Fokus eben nicht auf dem Kampf und dem Besiegen von Mitstreiter_innen liegt.

 

 

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Spieletester
Deutsche Schule Oslo
Oslo
Bewertung Spielspass