Beat Saber

Genre
VR / AR
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Beat Games
Erscheinungsjahr
2018.11
Systeme
PC, Playstation 4, PlayStationVR, VR-System für den PC
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Rhythmus Spaß im spacigen Format
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Musik- und Rhythmus-Fans
Sprache
Englisch
Grafik
bunte Space-Optik
Sound
wählbare Musikstücke

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
nicht vorhanden
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
durch Schwierigkeitsstufen frei wählbar
Zusatzkosten
DLCs
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Gruppenleiter
Onur Simsek
OT Vita Köln
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4Screenshot 5

Spielbeschreibung:
Beat Saber verfolgt das gleiche Spielprinzip wie Guitar Hero, nur als ein eher grobmotorisches Hand-Augen-Koordinationsförderndes VR-Spiel. In einem virtuellen Raum im spacigen Format kommen den Spielenden blaue und rote Kästchen entgegengeflogen. Bewaffnet mit jeweils einem blauen und einem roten Lichtschwert in jeder Hand, sollen diese Kästchen in die vorgegebene Richtungen zerschnitten werden. Die Vorgabe, wie die Kästchen zu zerschneiden sind, wird an einem Pfeil ersichtlich, der jeweils an jedem der Kästchen zu sehen ist und in eine bestimmte Richtung zeigt. Dazu läuft Musik, die mit dem Zersäbeln der Kästchen zeitlich perfekt abgestimmt ist.

Pädagogische Beurteilung:
Musikauswahl
Unsere Tester_innen, im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, haben Beat Saber gespielt und unterschiedliche Eindrücke gesammelt. Zwei erinnerte der VR-Titel stark an einen berühmten Klassiker, der bis heute in aller Munde ist: „Die Schwerter ähneln voll und ganz den Lichtschwertern aus Star Wars“ (13 Jahre) oder „Mit den Lichtschwertern in der Hand habe ich das Gefühl ich bin ein Jedi Ritter. Jedenfalls schneiden die Schwerter die Klötze durch wie Butter und so kennt man das schließlich von einem richtigen Laserschwert aus Star Wars“ (16 Jahre). An der Auswahl der Musik schien es auch nicht zu mangeln: „Mein Lieblingssong war im Game vorhanden, echt cool! Ich glaube aber, dass für jeden was dabei sein wird, falls die Lieblingssongs anderer nicht dabei sind“ (14 Jahre).

Schwierigkeit
Einer der Tester war zu Beginn übermütig und versuchte den Schwierigkeitsgrad "Hard": „Ich war ja komplett überfordert mit dem Schwierigkeitsgrad. Ich dachte als erfahrener Gamer ginge das schon, aber ohne Übung schafft man das nicht“ (15 Jahre). Wohingegen sich andere erst an das Spiel herangetastet haben: „Ich habe am Anfang auf "Easy" gespielt und finde den Schwierigkeitsgrad absolut passend. Es fordert mich, aber ich schaffe es trotzdem bis zum Ende des Songs“ (12 Jahre).

Fazit
Beat Saber ist ein forderndes und spaßiges Rhythmusspiel. Aber wie sagte einer unserer Tester so schön: „Es fällt kein Jedi-Meister vom Himmel“. In der einfachen Vollversion hat es bei der Musik geschmacklich an nichts gefehlt, aber jeder hat natürlich seine eigenen Vorlieben bei Musik. Immerhin lassen sich neue Titel als DLC für Geld erwerben, womit man vielleicht doch zu der Musik spielt, die man selber gerne hört. Der Inhalt sowie die leichte Steuerung sind problemlos für Kinder ab 10 Jahren zu meistern. Da es sich jedoch um ein VR-Spiel handelt, sollte es erst Kindern ab 12 Jahren frei zugänglich gemacht werden. Für Kinder unter 12 Jahren sind lediglich beaufsichtigte und kürzere Spielrunden zu empfehlen.

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Spieletester
OT Vita
Köln
Bewertung Spielspass