UFC

Genre
Beat 'em Up
USK
keine Jugendfreigabe (?)
Pädagogisch
ab 18 Jahre
Vertrieb
EA Sports
Erscheinungsjahr
2014.06
Systeme
Playstation 4, Xbox One
System im Test
Xbox One
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Hartes, realistisches Kampfsportspiel
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von hartem Kampfsport
Sprache
Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und weitere
Grafik
realitätsnahe 3D-Grafik
Sound
atmosphärische Musik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
viele originale Kämpfer, eigene_r Kämpfer_in kann selber erstellt werden
Mehrspielermodus
Onlinemodus
Spielforderungen
taktisches Denken, Geduld, Technik
Zusatzkosten
optionale Kämpfer können gekauft werden
Problematische Aspekte
sehr harte Gewalt
Gruppenleiter
Koray Çoban
Ü8 Elsa-Brandström-Schule Düsseldorf | Spieletester an der HHU
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
UFC (Ultimate Fighting Championship) ist ein Kampfsportspiel von EA, welches auf die gleichnamige Kampfsportart zurückgeht. Es geht um brutale Kämpfe, die in einem achteckigen Käfig, Oktagon genannt, ausgetragen werden. Regeln scheint es auf den ersten Blick nicht wirklich zu geben, wodurch UFC durch seine gewalthaltigen Kämpfe, in denen Blut fließt und Knochen gebrochen werden, ein echtes Reizthema ist.

Text von Fabienne Giesenkirchen

Pädagogische Beurteilung:
Übung macht den Meister 
UFC
beginnt, bevor man in ein Menü geworfen wird, mit einem Tutorial, in dem die wichtigsten Steuergrundlagen erklärt werden. Das sind jedoch ziemlich viele und besonders Einsteiger_innen könnten hier schnell überfordert sein. Von Striking und Clinch über Boden bis Submission, für jemanden der keine Ahnung von der Kampfsportart hat, sind das erstmal Fremdwörter. Anhand des Tutorials zeigt sich jedoch, was sich hinter den Begriffen verbirgt und die Spielenden lernen die verschiedenen Schläge und Tritte mithilfe des Controllers auszuführen. Für Anfänger_innen kann es hier schwierig werden, da viele verschiedene Tastenkombinationen ausgeführt werden müssen. Einarbeitungszeit ist also ein wichtiges Stichwort.

Grenzenlose Möglichkeiten
Im Menü bekommen die Spielenden eine große Auswahl von Möglichkeiten geboten, um als UFC-Kämpfer anzutreten. Schnellkämpfe, Challenges sowie ein Karrieremodus gestalten das Spiel realitätsnah. Auch ein Onlinemodus ist vertreten, in dem man sich gegen andere Spieler_innen duellieren kann.

Jeder kämpft für sich
Die Reality-Casting-Show „The Ultimate Fighter“ bildet den Rahmen für den Karrieremodus. Zu Beginn kann der eigene Kämpfer oder die eigene Kämpferin im Editor erstellt werden, in dem fast alles selbst gestaltet werden kann: Aussehen, Größe, Gewicht und auch kämpferische Attribute. Wie auch in der Realität muss jedoch zuerst trainiert werden. Viele Trainingseinheiten sind Folgen, in denen immer mehr Schläge, Tritte und Blocks anhand von Boxsäcken trainiert werden. Wenn es jedoch um echte Kämpfe im Casting geht, dann wird erstmal deutlich, wie brutal zugeschlagen und getreten wird. Verletzungen wie Platzwunden bis hin zu deformierten Körperpartien sind plötzlich ganz normal. Im Karriere Modus wird schnell deutlich, wie schwer es ist, sich als UFC-Kämpfer_in hochzuarbeiten. Volle Konzentration ist ein Muss, sonst ist es mit der Karriere schnell vorbei.

Fazit:
UFC ist kein Spiel für schnelle Kämpfe, denn es geht um viel mehr als nur Gewalt, nämlich um Taktik und Geduld. Die überladene Steuerung ist schwer zu erlernen und in der Ausführung sehr komplex. Wer sich jedoch gerne zeitintensiv mit einem Kampfsportspiel beschäftigt, für den ist UFC ein guter Zeitvertreib. Besonders Fans der Sportart freuen sich über die hohe Grafik, die vielen originalen Kämpfer und deren realitätsnahen Einläufe. Aufgrund der hohen Gewaltdarstellung und der brutalen Kämpfe hat der Titel eine gesetzliche Alterskennzeichnung der USK ab 18 Jahren.

Diese Kritik ist von Studierenden der Philosophischen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfasst. Die unter der Leitung von Koray Çoban durchgeführte und von Daniel Heinz und Dirk Poerschke unterstützte Übung 'Spieletester' präsentiert sich unter spieletester.phil.hhu.de.