Scribblenauts Showdown

Genre
Gesellschaftsspiele
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Warner Bros.
Erscheinungsjahr
2018.03
Systeme
Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Xbox Live, Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Kurzweilige Minispielsammlung
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Interessant für
Gelegenheitsspieler_innen und Fans von Partyspielen
Sprache
Deutscher Text
Grafik
bunte Cartoon-Grafik
Sound
freundliche Musikuntermalung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene Figuren oder selbsterstellter Charakter
Mehrspielermodus
lokal bis zu vier Spieler_innen
Spielforderungen
Lese- und Schreibfähigkeit
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
grundlegende Schreibfähigkeiten notwendig
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4Screenshot 5
Siehe auch

Spielbeschreibung:
Oftmals fehlt es in Spielen an Optionen, um die gegebenen Aufgaben anders umzusetzen, als es von den Entwickler_innen geplant ist. Scribblenauts geht hier einen anderen Weg. Die Spielmechanik sieht vor, dass selber Worte geschrieben werden, um Objekte zu schaffen und die Aufgaben möglichst kreativ zu bewältigen. Der neue Titel ähnelt hierbei mehr einem Partyspiel, in dem verschiedene Minispiele ausgetragen werden. Bis zu vier Spieler_innen können im Showdown-Modus gegeneinander antreten und müssen hierbei nicht nur schnelle Reaktionen und Geschicklichkeit beweisen, sondern auch Kreativität.

Pädagogische Beurteilung:
Minispiele kreativ lösen
Neben einem regulären Duell-Modus, in dem lediglich die Minispiele ausgetragen werden, hat der namensgebende Showdown den höchsten Wiederspielwert. Hierbei treten bis zu vier Spieler_innen auf einem Spielbrett gegeneinander an. Wer zuerst das Ziel erreicht, hat gewonnen. Allerdings wird nicht einfach gewürfelt, sondern die Spieler_innen haben besondere Karten, die geschickt ausgewählt werden müssen. Manche Karten schicken andere Figuren Felder zurück, die meisten Karten dienen aber dazu, Minispiele zu starten. In diesen kommt es auf Geschwindigkeit, gute Reaktionen und Geschicklichkeit an. Es müssen beispielsweise Tasten besonders schnell gedrückt oder der Controller muss im richtigen Tempo bewegt werden. Ein Großteil der Minispiele verlangt allerdings, dass ein Objekt ausgewählt wird, das einem im jeweiligen Minispiel hilft. Zur Auswahl muss der Name des Wortes geschrieben werden. Zwar gibt es selbstverständlich nicht alle Worte, aber bei 30.000 Möglichkeiten fanden die Tester_innen immer ein passendes Objekt. Jedoch gibt es hier ab und an Eingrenzungen. So muss das Wort manchmal mit einem bestimmten Buchstaben beginnen oder aus einer gewissen Kategorie stammen. Wird ein unpassendes Wort gewählt, hat man im Minispiel einen Nachteil.

Guter Wortschatz ist alles
Die Minispiele sind recht vielfältig, wiederholen sich jedoch schnell. Dennoch hatten die Tester_innen schnell ihre Lieblingsspiele gefunden und auch Tricks, um zu gewinnen. Bei dem Wettrennen ist ein Leopard als Reittier beispielsweise hilfreich oder man wählt einen Vogel, der einfach über die Hindernisse hinwegfliegt. Bei den Kategorien war es hingegen teilweise manchmal etwas schwieriger, ein passendes Wort zu finden. So beißen beim Angelspiel die Fische nicht direkt an, wenn die Kategorie ein Holzobjekt verlangt, aber ein anderes Objekt ausgewählt wurde. Auch die Schreibweise komplexerer Wörter war hierbei oftmals eine Hürde für jüngere Spieler_innen.

Sandbox-Modus
Neben den Minispielen kann auch der Sandbox-Modus mit bis zu zwei Personen gespielt werden. In diesem befindet sich die Spielfigur in einem Gebiet und trifft auf andere Figuren und Tiere, die bestimmte Bedürfnisse haben. Auch hier müssen Worte aufgeschrieben werden, um die Aufgaben zu meistern. Hat der Löwe etwa Hunger, kann Fleisch geschrieben werden, um den Löwen füttern zu können. Allerdings gibt es auch viele Variationsmöglichkeiten, sodass es im Test einige lustige Momente gab. 
Als Avatar können unterschiedliche Figuren ausgewählt werden, die mit der Zeit freigespielt werden. So gibt es Astronauten, Polizisten, Hexen und weitere Figuren. Zudem kann der eigene Avatar im Editor auch selbst gestaltet werden.

Fazit:
Als Partyspiel ist Scribblenauts Showdown sehr lustig und die Tester_innen hatten viel Spaß. Besonders der Showdown-Modus wurde sehr gerne gespielt. Allerdings hätten sich die Tester_innen hierbei ein wenig mehr Abwechslung gewünscht, da sich die insgesamt 25 Minispiele relativ schnell wiederholen. Die Minispiele sind jedoch alle gut erklärt und einfach zu bedienen. Das Schreiben der Wörter sorgte zusätzlich für Spielspaß und forderte Kreativität. Anzumerken ist, dass dies auch eine Hürde für Kinder im Grundschulalter oder Spieler_innen, die die deutsche Sprache nicht so gut beherrschen, sein kann. Gerade wenn jüngere gegen ältere Spieler_innen antreten, kann es hierbei schnell zu Vorteilen kommen.

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass