Fire Emblem Warriors

Genre
Action-Strategie
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2017.09
Systeme
Wii U, Nintendo 3DS
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Gelungenes Hack and Slash mit Charakteren der Fire Emblem Reihe
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans der Warriors-Serie und der Fire Emblem-Reihe
Sprache
Deutsche Bildschirmtexte
Grafik
comicähnlich, überzeichnete Effekte, 3D-Grafik
Sound
klassische Melodien aus der Fire Emblem-Serie

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene Charaktere aus der Fire Emblem-Serie
Mehrspielermodus
lokaler Mehrspielermodus per Splitscreen
Spielforderungen
taktische Geschick
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Gewalt, teilweise gruseliges Gegnerdesign
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Sowohl die Fire Emblem- als auch die Warriors-Serie stehen gleichermaßen für Qualität in dem jeweiligen Genre, das sie bedienen. So ist Fire Emblem für umfangreiche Rundenstratgie bekannt und Dynasty Warriors bzw. Ninja Warriors und andere Ableger für epische Kämpfe auf weitläufigen Schlachtfeldern. Fire Emblem Warriors hingegen mischt beide Serien und nutzt die Charaktere, Spielwelt und leichte Strategieelemente aus Fire Emblem und mischt diese mit den groß angelegnten Schlachten der Warriors-Reihe.

Pädagogische Beurteilung:
Die Schlachten werden mit comicähnlichen Effekten angereichert. So ziehen sich öfters farbige Blitze durchs ganze Bild und Gegnermassen werden wie von der bloßen Schwungkraft durch die Gegend geworfen. Werden Gegner besiegt, fallen sie zu Boden und verschwinden danach einfach. Leichen, Blut oder andere explizite Inhalte gibt es nur vereinzelt. Die Gegnerauswahl umfasst nicht nur Menschen, sondern auch teils riesige Monster. Im Hinterkopf muss außerdem immer die Waffenwahl bedacht werden. Typisch für die Fire Emblem-Serie wird nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip verfahren. So sind Lanzenträger stark gegen Schwertkämpfer, dafür aber schwach gegen Äxte. Dabei kann zwischen den einzelnen Charakteren hin- und hergeschaltet und den momentan passiven Charakteren können Aufgaben auf der Karte zugeteilt werden. Die Helden und Heldinnen können miteinander im Verbund agieren, wobei sie sich gegenseitig in Abwehr und Angriff unterstützen und, je nach Paarung, besondere Spezialattacken ausführen können. Diese sind oft verherrend und schalten dutzende Gegner gleichzeitig aus.

Fazit:
Trotz des martialischen Spielinhaltes bleiben die Gewaltdarstellungen, bis auf wenige Ausnahmen, auf die comichaften und vollkommen übertriebenen Angriffe beschränkt. Gepaart mit typischem Anime-Aussehen der Charaktere können Jugendliche ab 12 Jahren deutlich von der Realität unterscheiden. Die Taktikelemente bleiben oberflächlich und bieten auch Einsteiger_innen genug Zeit, sich mit diesen auseinander zu setzen. 

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.