SpeedRunners

Genre
Jump&Run
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
tinyBuild Games
Erscheinungsjahr
2016.04
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One, Mac
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Xbox Live, Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Schnelles und gut erlernbares Parcours-Rennspiel
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Interessant für
Fans von Partyspielen
Sprache
Englisch, teilweise Deutsch
Grafik
einfache 2D-Comic-Grafik
Sound
schnelle, elektronische Untermalung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene Spielfiguren
Mehrspielermodus
Lokaler sowie Online-Mehrspielermodus
Spielforderungen
schnelle Reflexe
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Gruppenleiter
Harald Walz
Zahnrad Brauweiler
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
SpeedRunners ist ein 2D-Partyspiel für bis zu vier Spieler_innen, die in einem von 16 Parcours gegeneinander oder den Computer antreten. Sobald sich eine der Figuren außerhalb des Bildschirms befindet, da sie zu weit zurückliegt, verliert diese Figur die Runde und scheidet aus. Dabei wird auch der Bildschirm – und somit die Zone, in der sich die Spielenden aufhalten können – kleiner. Gewonnen hat schließlich die Person, die als letztes übrigbleibt. Durch den Parcours hindurch sind zudem verschiedene Gegenstände verteilt, mit denen man sich Vorteile verschaffen kann. Die verschiedenen Strecken sind alle unterschiedlich gestaltet. Gemeinsam haben sie, dass sie in einer Art Kreisform verlaufen und mit verschiedenen Hindernissen aufwarten, wie etwa Dornen, Kisten oder steile Wände, die erklommen werden müssen.

Pädagogische Beurteilung:
Steuerung
Die Steuerung der eigenen Figur ist intuitiv und entspricht anderen Titeln dieses Genres. Neulinge können sich die Steuerung durch geschriebene, kurze Hinweise auf deutsch erklären lassen. Die gute Umsetzung ist hilfreich, da SpeedRunners ein schnelles Jump&Run ist, in dem es oft genug auch um gutes Timing geht. So kann man sich an Decken, die durch weiße Stellen gekennzeichnet sind, mit einem geschickt eingesetzten Enterhaken nach vorne katapultieren. Auch muss Boxen ausgewichen werden, indem man sich duckt. Die letzte Fähigkeit ist das Erklettern von Wänden.
Grundsätzlich ist auch die Steuerung per Tastatur möglich. Dabei muss jedoch die Voreinstellungen beachtet werden. Da nicht das deutsche Tastaturlayout verwendet wird, sind die Tasten „Z" und „Y" vertauscht.

Items
Wie bei vielen Genrevertretern gibt es verschiedene Gegenstände zu sammeln, um die eigene Figur zu stärken oder Gegner_innen zu schwächen. Zu diesen Items zählen zum Beispiel Boxen, die den Pfad der Gegner_innen stören, oder Enterhaken, mit dem man sich an die Figuren heranziehen kann, die weiter vorne sind. Diese Gegenstände machen einen großen Reiz aus, da sie, bei geschicktem Einsatz, auch hintenliegenden Spieler_innen ermöglichen, noch mal nach vorne zu kommen. Dadurch können auch Unerfahrene die eine oder andere Runde gewinnen, was dazu führt, dass der Spielspaß auch für sie erhalten bleibt. Aber insgesamt wurden die Items nicht als spielentscheidend angesehen, da erfahrene und reaktionsschnelle Spieler_innen doch einen Vorteil haben.

Verschiedene Modi:
Bei SpeedRunners können bis zu vier Spieler_innen lokal sowie online gegeneinander antreten. Im Test war dies der beliebteste Modus, da sich die Tester_innen hier miteinander messen konnten. Anders als bei anderen kompetitiven Titeln wurden diese Rivalitäten als Spaß empfunden.
Daneben gibt es auch noch eine Einzelspielerkampagne, die sich genauso spielt wie der Mehrspielermodus – nur gegen den Computer. Man rennt hier durch vier Welten und besiegt bestimmte Gegner. Am Ende jeder Welt gibt es ein Rennen gegen den „Bossgegner" der jeweiligen Welt. Nach dem Sieg wird der Bosscharakter freigeschaltet und kann in zukünftigen Partien gespielt werden. Als Teil der Solokampagne erhält man auch Comics, die auf Englisch die Geschichte zu den SpeedRunners erzählt.

Editor
Einer der Reize an solchen streckenbasierten Spielen besteht für einige Spieler_innen darin, eigene Level zu erstellen. Auch bei SpeedRunners gibt es diese Möglichkeit. Allerdings wurde der Editor als schlecht umgesetzt befunden. Das fängt mit der Tatsache an, dass die Erklärungen nur auf Englisch erfolgen. Vieles erklärt sich zwar von selbst – leider aber nicht alles. So scheiterte der Tutorialdurchlauf schließlich an der nicht erfolgreichen Verknüpfung eines Mechanismus und einer dadurch zu öffnenden Tür. Auch das der Test der eigenen Kreationen nicht wie die sonstigen Runden mit dem Gamepad gesteuert werden konnte, sondern die Tastatur zu Hilfe genommen werden musste, wurde als störend empfunden. Hat man trotz der Widrigkeiten einen Parcours erschaffen, kann er in beiden Modi, also sowohl im Singleplayer- als auch Multiplayermodus, gespielt werden.

Grafik und Sound
SpeedRunners ist auf schnelle Runden gegeneinander oder den Computer ausgelegt. Dementsprechend gestalten sich Grafik und Sound. Die Welten sind schnörkellos, aber durchaus ansprechend gezeichnet. Man kann lediglich das Aussehen der eigenen Charaktere über sogenannte Skins in ihrer Farbe ändern. In seiner Gestaltung stach vor allem der „Goldene SpeedRunner" hervor. Dazu gibt es einen schnellen, passenden Soundtrack.

Fazit:
SpeedRunners ist ein gelungenes, actionreiches Jump&Run, das durch seine schnelle Erlernbarkeit punktet. Vor allem wer gerne schnelle Partien gegen Freund_innen spielt, wird hier gut bedient. Da ist es zu verschmerzen, dass der Editor auf die Tester_innen etwas lieblos wirkte. Vielleicht ändert sich dies mit einem zukünftigen Update ja und die Erklärungen erscheinen dann auf auch Deutsch. Da auf weite Strecken jedoch keine Lesefähigkeiten benötigt werden und das Spiel relativ einfach zu erlernen ist, ist SpeedRunners für Kinder ab 8 Jahren interessant.

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Spieletester
Zahnrad Brauweiler
Pulheim
Bewertung Spielspass