Here They Lie

Genre
VR / AR
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 18 Jahre
Vertrieb
Sony
Erscheinungsjahr
2016.10
Systeme
Playstation 4
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Atmosphärisches Horrorspiel
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Interessant für
Horrorfans
Sprache
Deutsch
Grafik
verwaschene, düstere Spielumgebung in schwarz-weiß
Sound
atmosphärische, unheimliche Musik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
männlicher Protagonist
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Vorliebe für Horrorspiele, Resistenz gegen Motion Sickness, VR-Erfahrung
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
düstere Atmosphäre, viel verstörende und explizite Momente
Gruppenleiterin
Sabine Laurischkat
Jugendtreff Mettingen
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Spiele für Sonys Virtual Reality-Brille gibt es mittlerweile viele. Horrorspiele dagegen sind bislang noch die Ausnahme. Mit Here They Lie werden beide Genres miteinander verbunden. In dem Spiel wird man von einer Frau durch eine abstrakte, düstere Stadt geleitet, deren Geheimnisse es zu lüften gilt. So mussten die Tester_innen mit unheimlichen, menschenähnlichen Figuren mit Tierköpfen interagieren und sich vor verstörenden Schatten und Monstern verstecken. 

Pädagogische Beurteilung:
Einstieg ins Chaos 
Gesteuert wird ein Mann aus der Ego-Perspektive, der sich durch die düstere Welt von Here They Lie schlagen muss. Es gibt nur rudimentäre Spielmechaniken, die zu Beginn nicht erklärt werden. Die Geschichte rund um den Protagonisten und seine Ex-Freundin wird durch Telefonanrufe und rätselhafte Tagebucheinträge erzählt - dies aber nur grob und zum Teil unverständlich. Die Faszination liegt dabei eher auf dem Gruselfaktor der Spielumgebung.

Bedrückende Atmosphäre
Die Atmosphäre ist düster und bedrückend und verdichtet sich immer weiter, da einem die eigene Machtlosigkeit vor Augen geführt wird. Die Umgebung ist zu weiten Teilen mit reduzierten Farben und in schwarz-weiß wiedergegeben. Lediglich einige Ausnahmen sind bunt und stechen hervor, wie etwa rotes Blut oder die Ex-Freundin im strahlend gelbem Kleid. Dabei gibt es nur vereinzelt heftige Schreckmomente - über weite Strecken wird die Atmosphäre durch abstrakte Strukturen der Stadt, die gruselige Geräuschkulisse und die rätselhaften Bewohner der Welt getragen. Durchbrochen wird dies durch einige explizite Szenen. So schlagen die Spielenden in Ego-Perspektive auf eine der Figuren mit einem Stahlrohr ein oder beobachten beispielsweise, wie ein Charakter einen anderen von einem Vorsprung schubst. Die Gestaltung der Umgebung erinnert dabei an Genreveteranen wie die Silent Hill-Serie oder frühe Filme von David Lynch.

Motion Sickness
Die Tester_innen beklagten sich besonders über die ruckhaften Bewegungen und die unscharfen Texturen, die besonders bei Unerfahrenen schnell zu Motion Sickness geführt haben. Das ist in der Regel nichts Ungewöhnliches für VR-Spiele, wirkte sich hier aber durch oben genannte Gründe besonders drastisch aus.

Fazit:
Besonders durch die expliziten Szenen, die unheimliche Stimmung und das verstörende Level- und Gegnerdesign, das durch die VR-Brille noch verstärkt wird, richtet sich Here They Lie an erwachsene Spieler_innen ab 18 Jahren. Besonders für jüngere Spielende, die noch keine VR-Erfahrung haben, kann der Titel sehr unheimlich sein.

Diese Beurteilung wurde von jugendlichen Testern verfasst und durch die Redaktion ergänzt.

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Spieletester
Jugendtreff Mettingen
Mettingen
Bewertung Spielspass

Benny (17): „Ich fass das Spiel nie wieder an“.

Sabrina (20): „Das Spiel ist echt seltsam, aber 2x Durchspielen war drin.“