ATOMIK: RunGunJumpGun

Genre
Jump&Run
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 10 Jahre
Vertrieb
Good Shepherd Entertainment
Erscheinungsjahr
2018.02
Systeme
PC, Nintendo Switch, Mac, iOS, Android
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
In früher Version als RunGunJumpGun für PC, iOS und Android erschienen
via Steam, Nintendo eShop
Kurzbewertung
Rasanter 2D-Sidescroll-Plattformer
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von besonders schwierigen Plattformern
Sprache
englische Texte
Grafik
neonfarbene Pixelgrafik
Sound
elektronische Musik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Spielfigur wird nicht charakterisiert
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
schnell Reflexe
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
hoher Schwierigkeitsgrad
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4Screenshot 5

Spielbeschreibung:
In dem weit entfernten Extax-System weitet sich die Sonne aus und verschlingt die Planeten. Auf den verbliebenen Planeten ranken sich Gerüchte, warum die Sonne wütend ist und welche Rolle Atomiks, die wichtigste Ressource im System, spielen. Die Spielenden übernehmen die Rolle eines Plünderers, dessen Ziel es ist, die Atomiks zu sammeln. Über die eigentlichen Beweggründe erfahren sie jedoch nichts, da die Story wenig von Belang ist und vielmehr zur Rahmung der Spielatmosphäre dient.
Die verschiedenen Level sind 2D-Sidescroller, die voller Gefahren lauern. Mit simpler 2-Knopf-Steuerung muss die Spielfigur durch die Abschnitte manövriert werden. Hierbei gilt es, Hindernisse abzuschießen und Atomiks einzusammeln, um neue Level freizuspielen. 

Pädagogische Beurteilung:
Easy to learn
Durch Texteinblendungen wird die simple Steuerung erklärt. Diese sind zwar auf Englisch, aber leicht zu verstehen. Mit einem Knopf schießt man auf den Boden, wodurch die Spielfigur an Höhe gewinnt, mit dem anderen Knopf wird nach vorne gefeuert, um Hindernisse zu beseitigen. Die Spielmechanik hört sich einfach an, erfordert aber gute Reflexe und Geschick, denn die Spielfigur läuft automatisch von links nach rechts und kann nicht angehalten werden. Bei der zweiten Kollision mit einer Wand oder einem Hinderniss, muss das Level vom letzten Checkpoint, diese gibt es jedoch nur in den Anfangsleveln, oder vom Start komplett neu begonnen werden. Außerdem können die beiden Tasten verständlicherweise nicht gleichzeitig gedrückt werden, weshalb gut abgepasst werden muss, wann an Höhe gewonnen und wann ein Hindernis befeuert werden muss. 

Hard to master
Die Spielmechanik ist gleichsam frustrierend, aber auch fordernd. Im Test waren besonders die ehrgeizigen Spieler_innen motiviert, die Level erfolgreich abzuschließen. Der Schwierigkeitsgrad steigt jedoch rapide an und so forderten manche Level mehrere Neuversuche, bis die schwierigen Abschnitte erfolgreich überwunden werden konnten. Jedoch wollten die Tester_innen nicht aufgeben und zeigten viel Frustrationstoleranz. Wurden genügend Atomiks gesammelt, werden neue Level freigeschaltet und können auch direkt angewählt werden. Die Tester_innen entschieden sich jedoch gemeinsam, sehr schwierige Level nicht einfach zu überspringen. Ab und an wurden auch die Joy-Con-Controller der Nintendo Switch aufgeteilt, sodass jeweils ein_e Spieler_in in eine Richtung schießen konnte. Dies führte zu einem Teamgefühl, aber auch zu einiger Verwirrung in der Umsetzung.

Alles bunt und hektisch
Die Grafik erinnert an alte Automatenspiele und kann mit neonfarbener und ästhetischer Pixeloptik punkten. Dazu kommt eine elektronische Musikuntermalung, die das Gameplay rahmt. Die audiovisuelle Darstellung trägt zu dem hektischen Gameplay bei. Zeitweise passiert auf dem Bildschirm so viel, dass man schnell die Orientierung verliert und es zu einer Reizüberflutung bei jungen Spieler_innen kommen kann. Da fliegen Feuerbälle, eine feindliche Einheit feuert auf die Spielfigur oder Kreissägen blockieren den Weg.

Fazit: 
Der bunte Action-Sidescroller erschien erstmals auf mobilen Geräten und dem PC und wurde nun für die Nintendo Switch veröffentlicht. Die Steuerung ist sehr einfach zu verstehen, der hohe Schwierigkeitsgrad ist allerdings sehr fordernd, war im Test jedoch niemals demotivierend oder frustrierend. Die simple Grafik passt zur Atmosphäre, zeitweise kann das schnelle Spielgeschehen aber zu Reizüberflutung führen, sodass junge Spieler_innen überfordert sein könnten. Der Titel richtet sich an ehrgeizige Spieler_innen mit hoher Frustrationstoleranz und Geduld sowie Fans von sehr schwierigen Spielen.

Beurteilung der Spieletester zuklappen
Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass

„Die versuchen das Spiel schwer zu machen, sodass man sich konzentrieren muss und sich nicht ablenken lässt. Das ist der Sinn dahinter.“

„Ich will das Level unbedingt noch schaffen.“

„Nein, keine Level überspringen, wir schaffen das.“

„Durch die einfache Grafik, konzentriert man sich mehr auf das Gameplay.“