Monster Hunter World

Genre
Rollenspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 14 Jahre
Vertrieb
Capcom
Erscheinungsjahr
2018.01
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
einsteigerfreundliches, aber sehr umfangreiches Rollenspiel
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Jäger und Sammler, Fans der Serie
Sprache
Deutsch
Grafik
urzeitlich, realistisch
Sound
realistische Soundkulisse und epische musikalische Untermalung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
selbsterstellter Charakter
Mehrspielermodus
mehrere Mehrspielermodi
Spielforderungen
Geschick, Geduld
Zusatzkosten
Deluxe-Edition enthält zusätzliche Inhalte
Problematische Aspekte
riesige Monster, explizite Szenen
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4
Siehe auch

Spielbeschreibung:
In dem umfangreichen Rollenspiel können die Spielenden schier endlose Spielstunden in das Jagen von riesigen Monstern und das Anfertigen von Waffen und Rüstungen stecken. Hier fällt besonders die Einzigartigkeit und Treue zum ursprünglichen Spielprinzip auf, weshalb das Franchise eine treue Fangemeinde hat. So wurden auch in Monster Hunter World wenig wirklich neue Experimente gewagt, dafür aber an der grundlegenden Spielmechanik gefeilt. Im Kern steht immer noch das wiederholte Erledigen und Plündern von Monstern im Mittelpunkt. Jedes der Bestien hat unterschiedliche Bewegungsmuster und Schwachstellen, die es auszukundschaften gilt. Die Rohstoffe, die aus den besiegten Tieren gewonnen werden, können in verschiedene Ausrüstungen und Waffen verbaut werden. Daneben gibt es viele verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel Angeln, denen sich Spielende abseits der Monsterjagd widmen können. 

Pädagogische Beurteilung:
Im Gegensatz zu vielen der Vorgänger ist Monster Hunter World relativ einsteigerfreundlich. So wird man nicht mit den vielen verschiedenen Optionen, die sich im Laufe des Spiels eröffnen, direkt zu Beginn erschlagen. Die Lernkurve steigt langsam an und bietet immer genug Motivation, um weiterzuspielen. Lediglich die repetetiven Spielmechanik können auf Dauer ermüden. Jüngere Spieler_innen könnten aber nicht nur von dem gigantischen Spielumfang erschlagen werden, sondern auch durch die ausdauernden Bosskämpfe, die nicht nur fordern, sondern zum Teil auch explizit sind. So trennen wir den Monstern teilweise auch Körperteile ab. Das wirkt zwar oft nicht so brutal wie es klingt, ist aber trotzdem ein fester Bestandteil des Spiels.

Fazit:
Fans der Reihe werden mit Monster Hunter World viele Spielstunden Spaß haben. Allerdings werden hier auch Einsteiger_innen schnell mit dem Prinzip vertraut gemacht. Lediglich der große Umfang kann überfordern und deswegen frustrierend wirken. Die Gewaltdarstellungen sind zwar nicht allzu explizit, aber trotzdem vorhanden und in der Spielmechanik verankert, weshalb sich der Titel an Jugendliche ab 14 Jahren richtet, die das Spiel in allen Facetten genießen können.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.