Animal Crossing: Pocket Camp

Genre
Apps
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2017.10
Systeme
iOS, Android
System im Test
iOS
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Kurzweiliger Spaß mit dem typischen Animal Crossing-Charme
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans der Animal Crossing-Serie
Sprache
Deutsch
Grafik
3D-Comic-Grafik
Sound
niedlicher Soundtrack

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
selbsterstellbarer Spielcharakter
Mehrspielermodus
Mehrspielerfunktionen
Spielforderungen
Leseverständnis
Zusatzkosten
Mikrotransaktionen mit Echtgeld
Problematische Aspekte
Mikrotransaktionen, geringer Umfang
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
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Spielbeschreibung:
Die Animal Crossing-Serie geht mittlerweile über 15 Jahre zurück und hatte diverse Auftritte auf Nintendos Heimkonsolen und Handhelds. Mit Animal Crossing: Pocket Camp wird allerdings erstmals der Schritt weg von den eigenen Konsolen und hin zu Smartphones gemacht. Den gleichen Schritt hat zuvor bereits erfolgreich die Super Mario-Serie mit dem Spiel Super Mario Run gemacht. Bei Pocket Camp können Spieler_innen einen kleinen Campingplatz gestalten und mit bekannten Figuren aus dem Animal Crossing-Universum Zeit verbringen. So gibt es verschiedene Aufgaben, die gegen Sternis erfüllt werden können. Sternis sind die Währungseinheit, mit der neue Möbel und Gegenstände gekauft werden können. Die verschiedenen Bewohner_innen haben verschiedene Bedürfnisse am Campingplatz, die es so zu erfüllen gilt. Es ist außerdem möglich, andere Spieler_innen, nach Austausch von Freundschaftscodes, auf ihrem Campingplatz zu besuchen. Um neue Gegenstände und Möbel freizuschalten, muss eine Wartezeit in Kauf genommen werden. Diese kann durch den Kauf von Blatt-Bons verkürzt werden - der Haken: Blatt-Bons können nur gegen Echtgeld getauscht werden. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, auf diese Möglichkeit zurückzugreifen - das Spiel kann auch so weiter gespielt werden, nur eben mit einigen Wartezeiten.

Pädagogische Einschätzung:
Animal Crossing: Pocket Camp besticht vor allem mit seiner Kurzweiligkeit. So ist der Spieleinstieg extrem niedrigschwellig, sodass nach kurzer Zeit bereits fast alle Möglichkeiten genutzt werden können. Ab da an gilt es, verschiedene kleine Aufgaben zu erledigen, Materialien und Sternis zu sammeln und das Camp zu vergrößern. Das motiviert zwar einige Stunden, immer wieder ist man aber, sofern man nicht gewillt ist Echtgeld zu bezahlen, gezwungen, längere Pausen einzulegen, um auf neue Gegenstände zu warten. Das unterbricht zwar den Spielfluss, doch gibt es bis jetzt noch gar nicht genug andere Spielmechaniken, um diese Wartezeiten zu überbrücken. Das Spiel fordert allerdings konstant eine Internetverbindung, was vor allem unterwegs die Datenflatrate strapazieren kann. 

Fazit:
Mit Animal Crossing: Pocket Camp hat Nintendo eine weitere kurzweilige, aber sehr spaßige App für Smartphones entwickelt. Die einzigen größeren Kritikpunkte sind der mangelnde Spieleumfang und die Implementierung von Echtgeldtransaktionen - auf die allerdings auch getrost verzichtet werden kann. Dafür gibt es aber sehr viel zu lesen, ein gutes Leseverständnis wird also vorausgesetzt. Daher ist das Spiel für Spieler_innen ab 8 Jahren geeignet.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.