Impact Winter

Genre
Rollenspiele
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Bandai Namco
Erscheinungsjahr
2017.05
Systeme
PC
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Schön gestaltetes Indie-Rollenspiel
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Interessant für
Fans von Surivival Games
Sprache
Deutsche Bildschirmtexte
Grafik
ansprechende, wenn auch dunkle Grafik, die zur Thematik passt
Sound
actionreicher Soundtrack, der einen in die Story hineinzieht

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Jacob Solomon
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
taktisches Geschick
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Steuerung ist teilweise sehr anspruchsvoll
Gruppenleiterin
Annamarie Escher-Schenkschuck
Stadtbibliothek Kreuztal
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Impact Winter ist ein Rollenspiel des Entwicklers Mojo Bones, das sich um eine Gruppe von Forschern dreht, die 30 Tage lang in einer unwirtlichen, kalten Gegend überleben müssen. Spielende steuern in diesem Fall Jacob Solomon, den Anführer des Forscherteams. Ähnlich dem Survivalgenre müssen dabei Materialien gesammelt, auf Jagd gegangen und den anderen Forscher_innen überlebenswichtige Materialen gegeben werden, damit diese dann daraus weitere Werkzeuge herstellen können, die fürs Überleben benötigt werden.

Pädagogische Spielbeschreibung:
Spieleinstieg
Der Spieleinstieg gestaltete sich schwer, da trotz Tutorial nicht ganz klar war, welche Tasten bedient werden müssen. Ist dies aber erstmal verstanden, bekommen die Spielenden die erste Aufgabe, deren Sinn sich nicht weiter erklären lässt. Ohne die Kurzbeschreibung des Spiels gelesen zu haben, ist außerdem nicht klar, worum es überhaupt geht. Erst nach 10 Minuten bekommen die Spielenden erläutert, was überhaupt die Hintergrundgeschichte ist. Dies geschieht durch lange Texte, die aufmerksam gelesen werden müssen. Das mag für Fans des Genres vielleicht ganz interessant sein, langweilt unerfahrene Spieler_innen aber schnell.

Eine „offene" Spielwelt
Die Spielwelt ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt. Es gibt Gebäude und Außenanlagen, in denen man mit anderen Charakteren sprechen, Tiere jagen und Vorräte sammeln kann. In einem der Gebäude wechselt man ständig zwischen den Räumen hin und her - die Karte hilft dabei nur bedingt, um herauszufinden, wo Salomon überhaupt hinmuss. Obwohl Symbole und Pfeile angezeigt werden, gestaltet sich das Areal als unübersichtlich. Das gleiche gilt für das Außengelände, das aus immer gleichaussehendem Eis besteht, welches mit unnützen Gegenständen bedeckt ist, die nur für Verwirrung sorgen.
Die anderen Charaktere sind nichts weiter als leere Hüllen. Sie scheinen keinerlei Persönlichkeit zu haben oder in irgendeiner Art und Weise zu der Story des Spiels beizutragen. Sie warten nur darauf, dass man sie anspricht und führen dann ihre immer gleichbleibenden Befehle aus.

Grafik und Sound
Für ein Indie-Rollenspiel hat Impact Winter eine ansprechende Grafik zu bieten, die zwar sehr dunkel ist, aber sich gut dem Szenario anpasst. Die Musik ist sehr actionreich und untermalt die Stimmung des Spiels. Die Atmosphäre ist zudem sehr einsam und man fühlt sich oft isoliert in der kargen Winterlandschaft.

Fazit:
Impact Winter ist ein Indie-Rollenspiel, das Fans des Genres sehr viel Spaß machen könnte, sobald einige schwerwiegende Bugs behoben sind. Aufgrund des hohen Frustrationsgrads sowie des großen Leseanteils ist es allerdings erst für Spieler_innen ab 12 Jahren geeignet.

Diese Beurteilung wurde von jugendlichen Testern verfasst und durch die Redaktion ergänzt.

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Spieletester
Stadtbibliothek Kreuztal
Kreuztal
Bewertung Spielspass