Super Lucky's Tale

Genre
Jump&Run
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Microsoft
Erscheinungsjahr
2017.11
Systeme
PC, Xbox One
System im Test
Xbox One
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Klassisches, wenig anspruchsvolles 3D-Jump&Run
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Eingefleischte, aber dennoch eher unerfahrene Jump&Run-Fans
Sprache
Deutsch, Englisch
Grafik
mutet wie eine moderne Kinderserie an
Sound
nur teilweise vertont

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Der Fuchs Lucky
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Lesekenntnisse erforderlich
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
nicht vorhanden
Gruppenleiter
Koray Çoban
Ü8 Elsa-Brandström-Schule Düsseldorf | Spieletester an der HHU
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Spielbeschreibung:
Super Lucky’s Tale ist ein klassisches Jump&Run mit der dazugehörigen Hintergrundgeschichte. In der Rolle des niedlich-charmanten Fuchses Lucky gilt es, sich gegen einen vermeintlichen Übergegner durchzusetzen. Die böse Katze Jinx hat das Buch der Geschichte gestohlen und bedroht vier Welten gleichzeitig. Nun gilt es, Jinx durch die Welten zu jagen und den Lauf der Geschichte wieder ins Lot zu bringen.

Pädagogische Beurteilung:
„Das ist wie bei Mario Odyssey!"
Das ausgefuchste Abenteuer zeigt direkt nach den ersten paar Minuten ein Problem in unserer Gruppe, es muss sich dem Vergleich mit Mario und Co. stellen. Betrachtet man die Mechaniken (hüpfen, springen, buddeln und schlagen) sowie das Spielprinzip bzw. den -verlauf, kann den Tester_innen dabei nur bedingt ein Vorwurf gemacht werden. So werden Buchstaben (wie bei Donkey Kong), Münzen und, anstelle der aus Super Mario bekannten Sterne oder Monde, Kleeblätter gesammelt. Die Oberwelt beinhaltet jeweils Portale, die sich mit einer bestimmten Anzahl an Kleeblättern öffnen lassen und die eigentlichen Zugänge zu den Leveln darstellen. Wer einen klassischen 3D-Hüpfer erwartet, wird nicht enttäuscht, wenngleich einige Level (genretypisch) in 2D-Ansicht zu genießen sind.

Technische Exklusivität
Super Lucky’s Tale ist zumindest auf Konsolen-Ebene ein Exklusivtitel für die Xbox One und bietet 60 Bilder pro Sekunde in 4K-Auflösung. Für das Spiel selbst erscheint dies komplett irrelevant. Die hohe Auflösung und hohe Bildrate bieten keine wahrnehmbaren Details, die diese Technik erforderlich machen würden. Das visuelle und akustische Gewand ist eher zweckmäßig, quietschbunt, teilweise albern schrill und letztlich niedlich im Stile einer computeranimierten Kinderserie. Einen Unterschied zu technisch schwächeren Konsolen ist auch auf den zweiten Blick nicht auszumachen. 

Technische Unzweckmäßigkeit
Weniger zweckmäßig ist leider oft die Kameraführung. Sie ist nicht frei drehbar, was leider in der Testphase häufig zu ungewollten Stürzen und ins Leere steuernden Attacken führte. Wenig zweckmäßig erscheint auch die Tatsache, dass die Geschichte nur rudimentär vertont ist. Was während des Spielens und nach Abschluss der Level zu verschmerzen ist, erweist sich gerade am Anfang als anstrengend. Viele Aufgaben und Bewegungen werden lediglich durch Texttafeln erläutert. Eingefleischte Jump&Run-Fans werden die Aufgaben dennoch problemlos meistern können, weniger geübte Spieler_innen hingegen können ihre Frustrationstoleranz dadurch ein wenig trainieren. Zumindest in unserer Testergruppe war man sich einig, dass diese Texte gelesen werden sollten, da man sonst häufig stirbt, was wiederum bedeutet, dass ein Level von neuem begonnen werden muss.

Fazit:
Super Lucky’s Tale hinterließ beim Test eher gemischte Gefühle. Die klassischen Jump&Run-Elemente wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die technische Umsetzung und insbesondere der Lesezwang hingegen enttäuschten die Tester_innen, hatten sie doch bei einem Titel für die Xbox One mehr erwartet. Sieht man von diesen beiden Hauptkritikpunkten der Gruppe ab, erweist sich der Kampf zwischen Fuchs und Katze als unterhaltsames, durchaus kurzweiliges, grundsolides und wenig forderndes Jump&Run.

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Spieletester
Ü8 Elsa-Brandström-Schule Düsseldorf
Düsseldorf
Bewertung Spielspass

„Das ist wie bei Mario Odyssey!“

„Können Füchse schwimmen?“

„Die sind voll süß?“

„Du musst das schon lesen!“