Pode

Pode erzählt die Geschichte von dem gefallenen Stern Glo und seinem steinigen Freund Bulder, mit dessen Hilfe er den Weg zurück nach Hause finden will. Dazu müssen die beiden durch das Innere des magischen und mysteriösen Bergs Fjellheim reisen und dabei Rätsel verschiedenster Art lösen. Hierbei müssen die beiden fast immer zusammenarbeiten und ihre Talente und Fähigkeiten gemeinsam anwenden.
von Jan Turowski

Bulder und Glo könnten unterschiedlicher nicht sein: Glo hat, obwohl er gefallen ist, nicht sein Licht verloren und kann durch sein Strahlen Eis zum Schmelzen und die Pflanzenwelt um sich herum zum Wachsen bringen. Bulder hingegen ist fast schwarz mit ein paar blauen Akzenten und kann mit Felsen in seiner Umgebung interagieren. Zusätzlich kann Bulder Glo in seinen Mund nehmen und ihn über kurze Strecken katapultieren.

So zeigt Pode auf spielerische Art und Weise, dass anderes Aussehen und andere (charakterliche) Eigenschaften sich super ergänzen und wunderbare Freundschaften hervorbringen können.

Das Spiel war 3 Jahre in Entwicklung und fand seinen Ursprung als die Direktorin und Grafikerin des Spiels sich gefragt hat, welche Spiele sich wohl eignen könnten, um sie mit Ihrem jungen Sohn zu spielen. Als die Auswahl an kooperativen Spielen, die man in diesem Alter spielen kann, dann etwas mager ausfiel und sie die Idee der Geschichte vom fallenden Stern hatte, war der Grundstein für Pode gesetzt.

Das Entwicklerteam namens Henchman & Goon stammt aus Norwegen und das merkt man Pode auch an: Die Naturverliebtheit und die Hommage an die norwegische Natur und Kunst sind deutlich bemerkbar.

Der Low-Poly Kunststil des Spiels wurde schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet und noch öfter gelobt. Mir hat es die optische Gestaltung auch sehr angetan. Zusammen mit der Stop-Motion Mimik der Protagonisten und der mystischen Beleuchtung ist Pode eine wahre Augenweide.

Pode ist für die Nintendo Switch bereits erhältlich und wird im Oktober für die PlayStation 4 erscheinen. Weitere Plattformen sollen im ersten Quartal des nächsten Jahres folgen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem CTRL-Blog