Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs

Genre
Rollenspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Bandai Namco
Erscheinungsjahr
2018.03
Systeme
PC, Playstation 4
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Gelungene Fortsetzung mit neuen Ideen
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans des Vorgängers, Fans von Animes
Sprache
Deutsch
Grafik
hochwertige 3D-Grafik im Animestil
Sound
orchestrale Untermalung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
König Evan, Präsident Roland und Piratenmädchen Tani
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Lesefähigkeiten, taktisches Denken
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
teilweise erwachsene Themen
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
In Zusammenarbeit mit Studio Ghibli, dem wohl beliebtesten Animefilmstudio, entstand der erste Teil von Ni No Kuni, der nicht nur bei Fans des Genres einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen kann. Der Nachfolger Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs verzichtet zwar auf die Mithilfe des Animestudios, versucht aber trotzdem an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen. 
Die Geschichte rund um den jungen König Evan ist schnell aufgebaut. Von einer Opposition wird er geputscht, muss fliehen und reist nun durch die Welt, um Unterstützung gegen die Besetzung des Throns zu finden. 

Pädagogische Beurteilung:
Das Spiel vereint verschiedene Spielmodi, die alle nahtlos ineinander übergehen. So muss sowohl die eigene Stadt geplant sowie erbaut werden und es gibt größere Schlachten mit vielen Einheiten, die kommandiert werden müssen sowie detaillierte Kämpfe in kleinen Gruppen. Dazwischen müssen außerdem die Welt sowie die einzelnen Städte erkundet werden. Glücklicherweise werden Spielende nicht mit den ganzen Elementen auf einmal erschlagen, sondern langsam herangeführt. So haben auch Genreeinsteiger_innen genügend Gelegenheiten, sich mit den Spielmechaniken vertraut zu machen. Der Fokus liegt, neben der spannenden Geschichte, auf den Kämpfen, die ebenfalls zu Beginn sehr leicht sind, gegen Ende aber auch für fortgeschrittene Spieler_innen genug Herausforderung bieten. Auf explizite Darstellungen wird verzichtet. Die Auseinandersetzungen sind mit vielen Effekten untermalt und bleiben alle im Rahmen des eher kindlich gestalteten Animekosmos. Trotzdem hat das Spiel einige erwachsenere Thematiken wie Terrorismus oder politische Verstrickungen, die aber angepasst an den Rahmen aufgearbeitet werden.

Fazit:
Mit Ni No Kuni 2 kommt eine rundum gelungene Fortsetzung. Die Spielelemente wurden sinnvoll erweitert und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. So ist das Spiel sehr einsteigerfreundlich, benötigt aber trotzdem einen gewissen Grad an strategischem und logischem Denken. Jüngere Kinder könnten hier überfordert sein.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.