Make, Create & Play

Sowohl Schulen, als auch außerschulische Bildungskontexte werden zunehmend digitalisiert und spielefiziert und die Kompetenzvermittlung durch Medien anerkannt. Ob Gaming, Making oder Coding, die praktische Auseinandersetzung schult nicht nur das technische Verständnis, sondern auch die Wahrnehmung für spezifische Themengebiete, die durch Medien vermittelt werden.

Der neue Sammelband „Make, Create & Play: Medienpädagogik zwischen Kreativität und Spiel“ der Dieter Baacke Preis Handbuch Schriftenreihe beschäftigt sich in drei Teilen („Beiträge aus Forschung und Praxis“, „Prämierte Projekte des Dieter Baacke Preises“, „Zum Dieter Baacke Preis“) aus wissenschaftlicher und praxisbezogener Sicht mit medienpädagogischen Fragestellungen:

„Wie steht es mit der Pädagogik? Wie kann Schule und wie können außerschulische Bildungs- und Erfahrungsfelder sowohl die medialen und kulturellen Praxen der Kinder und Jugendlichen wertschätzen als auch zugleich von diesen profitieren? Wie kann die Förderung von Selbstwirksamkeit, Teilhabe, Kreativität und Kritikfähigkeit pädagogisch damit verbunden werden“

Die Antworten sind dabei explizit theoretisch und praxisbezogen, um die Verflechtung und Wichtigkeit des Themengebiets zu betonen. So soll eine Bandbreite an Wissen vermittelt werden, um Erfahrungsräume zu öffnen und den Handlungsbedarf und die dazugehärigen Bildungschancen aufzuzeigen.

Auch die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW ist Teil des Sammelbandes. Torben Kohring und Markus Sindermann haben einen Artikel zum Thema „Digitale Spiele weitergedacht – Der kreative Einsatz von Games in der Kinder- und Jugendarbeit“ verfasst.

Wer sich von Praxisbeispielen, die bereits vom Dieter Baacke Preis prämiert wurden, inspirieren lassen oder theoretisch in das Thema eintauchen möchte, kann im Sammelband einen guten Einblick ins Thema bekommen. Das Buch ist eine Publikation der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und im kopaed Verlag erschienen und kostet 18 Euro.

Bild + Quelle: kopaed, via Next Level – Festival for Games