Jugendmedienschutz auf der Switch

Nintendo hat auf ihrer aktuellen Spielekonsole Switch Jugendschutzfunktionen implementiert, die nach deutschem Recht erstmals als geeignet eingestuft wurden.

Nintendo bezog als Anbieter von Unterhaltungsmedien bereits während der Produktentwicklung der Switch Jugendschutzprogramme mit ein und ließ die Funktionen anschließend gemäß des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) prüfen. Das positive Ergebnis wird von dem Vorsitzenden der KJM, Dr. Wolfgang Kreißig, sowie von Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK, als richtungsweisend, praktikabel, für Eltern einfach einzusetzen und wirksam für einen altersgerechten Medienschutz für deren Kinder beschrieben.

Das Jugendschutzsystem der Switch besteht aus mehreren voneinander unabhängig einstellbaren Funktionen. Unter anderem finden sich eine Einstellung zum altersgerechten Zugang zu Spielen sowie die Möglichkeit, die Spielzeit der Spielenden zu regulieren. Auch der Zugang der Nintendo eShops lässt sich auf Wunsch per Pin sperren. Generell lassen sich sowohl die Inhalte als auch die Systemfunktionen individuell alterseinschränkend konfigurieren, um einen wirksamen Medienschutz zu gewährleisten.
Sämtliche dieser Funktionen sind jederzeit für Eltern einstellbar und stehen kostenlos zur Verfügung.

Hier finden sie den Artikel der USK: http://www.usk.de/index.php?id=188

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