Jugendschutz bei Lootboxen

In der aktuellen Stellungnahme hat sich die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mit der Lootbox-Thematik auseinandergesetzt.

"Jugendmedienschutzrechtlich relevant sind diese Elemente demnach in erster Linie unter dem Aspekt der unzulässigen Werbung. So ist es unzulässig, Lootboxen oder sonstige über In-Game-Käufe erhältliche Spielinhalte mit direkten Kaufappellen an Kinder und Jugendliche zu bewerben. Außerdem darf die Werbung nicht die Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen ausnutzen oder sie irreführen." 

Die komplette Stellungnahme gibt es auf der Webseite der Kommission für Jugendmedienschutz.

Demnach gibt es kein allgemeines Verbot, sondern es geht vielmehr um einzelne Fälle, die problematisch sein könnten. Auch die Frage, ob es sich hierbei um Glücksspiel-Mechanismen handelt, konnte noch nicht klar definiert werden. Auch die Gameswirtschaft hat zu der Stellungnahme eine objektive Einschätzung verfasst.

Wir haben uns in einem ausführlichen Artikel bereits mir der Thematik beschäftigt und die Grundlagen sowie die Geschichte von Lootboxen beleuchtet sowie Tipps für Eltern definiert. Auch in unserem Video stellen wir die Mechaniken von Lootbox-Systemen vor.

Hier finden Sie ein Video, in dem wir Lootboxen genauer vorstellen.