JuMP in den Osterferien 2018

Das JuMP-Osterferiencamp fand 2018 erneut in Bielefeld statt. Im Haus Neuland wurden drei Workshops für Jugendliche aus der Umgebung unter dem Thema "Wenn ich König*in von Deutschland wäre" veranstaltet.

Von Jan Scheurer

Für die Fachstelle für Jugendmedienkultur interpretierten Stefan Hintersdorf und Jan Scheurer das Thema in ihrer Gruppe mit Hilfe von Minecraft. Die Jugendlichen sollten dabei ihre eigene Traumstadt bauen, sich aber auch selbst regulieren. So wurden Bürgermeister und Polizeichef ernannt, die Ausreißer und Störenfriede wieder in ihre Bahnen lenken sollten. Im Laufe der vier Tage entstand so eine kleine, bunt zusammengewürfelte Welt, in der die Jugendlichen ihr Demokratieverständnis schulen konnten. Zum Abschluss produzierten die Jugendlichen einen kurzen Film, in dem sie ihre Stadt zeigten und die Ideen dahinter erklärten.

Daneben führte Fouad Laghmouch einen Poetry Slam-Workshop durch. Am Ende der Woche wurde dabei über die verschiedensten Themen geslamt. So gab es unter anderem Texte zu Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit, aber auch fantasievolle Interpretationen des Überthemas wurden präsentiert.

Der dritte Workshop wurde von Eva Kukuk organisiert und durchgeführt. Hier kamen die Jugendlichen in den Geschmack von Filmproduktionen. Vom Schnitt, zur Kameraführung, der Darstellung und dem Drehbuch wurde alles von der Gruppe ohne externe Hilfe gestemmt. Heraus kam ein Kurzfilm, der mit der ursprünglichen Thematik zwar weniger zu tun hatte, sich deswegen aber nicht vor den anderen Workshops verstecken musste.

Die Ergebnisse wurden am Ende der Woche in einer kurzen Veranstaltung präsentiert und fanden auch bei den zahlreich erschienenen Eltern Anklang.

Das Projekt JuMP wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und fand mit Unterstützung der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW statt.