eSport-Projekt ESJL-NRW

Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass unser lang geplantes eSport-Projekt ESJL-NRW im April an den Start gegangen ist. Das medienpädagogische Projekt mit Inklusionsschwerpunkt richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren und Jugendeinrichtungen in NRW, um die namensgebende eSport Jugend-Liga in der Jugendhilfe in NRW zu etablieren.

Das Modellprojekt will den Trend eSport im medienpädagogischen Kontext aufgreifen und trotz Corona-Einschränkungen zugänglich machen. In Kooperation mit bereits 10 Jugendeinrichtungen aus NRW werden in den kommenden Wochen Teams gegründet und Trainings initiiert. In individuellen Coachings und Streaming-Formaten werden Aspekte des eSports aus sport-, gesundheit- und medienpädagogischer Perspektive behandelt. 

eSport für alle
Gerade während des Corona-Lockdowns zeigte sich, dass sich eSport-Angebote als besonders attraktiv, hybrid und krisenresilient erweisen, da digitale Spiele gesellschaftliche Teilhabe durch Kontakt zu - und Erlebnisse mit Gleichgesinnten ermöglichen. Im Rahmen der Chancengleichheit legt das inklusive Projekt daher auch Wert auf niedrigschwellige und barrierearme Disziplinen, um unterschiedliche Stärken und Schwächen auszugleichen und Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Hierfür werden mit den Jugendlichen und inklusiven Gruppen gezielt Disziplinen entwickelt, bei denen gleichsam Profis ihre Kompetenz unter Beweis stellen, aber auch Jugendliche mit wenig Vorerfahrungen oder Einschränkungen Selbstwirksamkeit erleben. 

Informationen zu den Turnieren, den einzelnen Teams sowie den Disziplinen werden zum Start der Liga ab Juni auf der Projektwebseite www.esjl-nrw.de vorgestellt. Interessierte Einrichtungen mit inklusivem Schwerpunkt können sich noch anmelden unter info@esjl-nrw.de.

Aktuell sucht das Projekt noch eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung. Die Ausschreibung gibt es hier.

Bis zum Launch der Webseite gibt es Informationen auf dem Twitter- sowie dem Instagram-Kanal der ESJL.

Das Pilotprojekt wird im ersten Jahr gefördert von der Stiftung Wohlfahrtspflege im Sonderprogramm „Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“.