Crossing Souls

Genre
Action-Adventure
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Devolver Digital
Erscheinungsjahr
2018.02
Systeme
PC, Playstation 4
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
Es wurde die Betaversion getestet
Kurzbewertung
Unterhaltsames Abenteuer für Fans der 80er und Indie-Liebhaber
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Indie-Liebhaber, Fans der 80er
Sprache
Deutsch, einfach gehalten, Jugendsprache
Grafik
8-Bit-Comic/Pixel-Stil, sehr bunt
Sound
Musik ist sehr passend und untermalt die Stimmung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Chris, Matt, Charlie, Big Joe und Kevin
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
logisches Denken, Hand-Auge-Koordination, Reaktionsfähigkeit, Geduld
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Figuren bedienen Stereotype, das aber mit einem Augenzwickern
Gruppenleiterin
Tanja Baginski
Kulturcafé Siegburg
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Spielbeschreibung:
Crossing Souls lässt uns in die Rollen von einer Jugendgang mit fünf Mitgliedern (Chris, Matt, Charlie, Big Joe und Kevin) schlüpfen, deren Leben sich in den Sommerferien verändert. Schuld ist ein pinkfarbener Stein, den die Gruppe findet. Der Stein sorgt dafür, dass die Freunde Geister sehen und mit ihnen kommunizieren können. Anfangs finden sie die Chance toll, aber merken schnell, dass sie einer großen Gefahr ausgesetzt sind.

Pädagogische Beurteilung:
Kämpfe: Irgendwo zwischen Einschlafen und taktischem Feingefühl
Die Kämpfe spielen sich immer gleich ab. Man muss eine Gruppe Gegner besiegen, um weiterzukommen. Diese sind oft sehr einfach und stören im Spiel kaum. Lediglich die hohe Frequenz, in der die Gegner auftauchen, kann mit der Zeit störend sein. Die Bosskämpfe heben sich dagegen stark von den restlichen Gegnern ab und sind deutlich schwieriger zu meistern. Neben Ausweichen und taktischem Geschick braucht man hier auch noch Reaktionsfähigkeit, um im richtigen Moment einen Angriff kontern zu können. Oftmals braucht es mehrere Versuche, um überhaupt zu verstehen, wie man den Kampf gewinnen kann. 

Was muss ich tun und vor allem, wie lang noch?
Oft weiß man bei den Rätseln, die einen im Spiel voranbringen, nicht, was zu tun ist. Beispielsweise musste zum Öffnen einer Tür ein Code gefunden werden. Vorher wusste man das aber nicht und kam auch nicht mehr in den vorherigen Spielabschnitt. So musste die Zahlenkombination erraten werden. Andere Rätsel hingegen sind ziemlich leicht, ziehen sich dafür aber eine ganze Weile. Dies sorgte bei den Testern oft für Frust, die schnell genervt waren, als sich das nächste Rätsel nur ankündigte.

Ich kann klettern, was kannst du?
Jeder der Freunde hat bestimmte Fähigkeiten. So kann Chris eine Leiter hochklettern, die anderen jedoch nicht. Big Joe kann dafür schwere Dinge wegschieben. Die sportliche Charlie kann schneller laufen, dafür aber nicht springen. Die Fähigkeiten wurden auf die Figuren verteilt und man kann sich nicht auf seinen Lieblingscharakter beschränken. So ist man gezwungen, auch außerhalb der Kämpfe den Charakter auszuwählen, mit dem man anhand der Fähigkeiten weiterkommt. Dies fanden die Tester besonders schade, da sie zu dem eigentlich Hauptcharakter Chris keine Sympathie hegten, aber oft mit diesen umherlaufen mussten.

80er Fans geht das Herz auf
Crossing Souls spielt in den 1980er Jahren, was für Retrofans ein großer Pluspunkt ist. Die bunte Pixelwelt sowie viele verschiedene Easter Eggs erinnern an Videospiel- und Filmklassiker. Von Indiana Jones bis Pong findet man immer wieder kleine Anspielungen auf alte Spiele oder Filme der 80er Jahre. Die Tester haben nur wenige dieser Easte Eggs erkannt, da sie die älteren Spiele nicht kannten. Doch das war nicht weiter schlimm, da diese dem Spiel zwar besonderen Charme geben, aber nicht alles ausmachen.

Fazit:
Crossing Souls ist ein Spiel, was Fans der 80er Jahre aufgrund der vielen Easter Eggs sicher erfreut. Doch wer Rätsel nicht so gern hat, könnte schnell frustriert sein. Die Charaktere sind oftmals oberflächlich dargestellt und die Tester konnten keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen, was sehr schade ist. Dennoch sind die Tester der Meinung, dass das Spiel für kurzweiligen Spielspaß sehr zu empfehlen ist. Geeignet ist das Spiel laut den Testern ab 12 Jahren, viele der Anspielungen bleiben aber größtenteils älteren Spieler_innen vorbehalten.

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Spieletester
Kulturcafé Siegburg
Siegburg
Bewertung Spielspass