Yooka-Laylee

Genre
Jump&Run
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Team17
Erscheinungsjahr
2017.04
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch, Mac
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
Die Version für die Nintendo Switch erscheint erst noch
via Xbox Live, Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Buntes und spannendes Abenteuer mit vielfältigen Aufgaben
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Interessant für
Fans von Jump&Runs, die gerne große Welten erkunden
Sprache
Deutscher Bildschirmtext
Grafik
liebevoll animierte bunte Spielwelt
Sound

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Das tierische Duo Yooka, Laylee und weitere
Mehrspielermodus
Spielforderungen
Hand-Augen-Koordination
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
teilweise hoher Schwierigkeitsgrad
Redaktion, Gruppenleiterin
Linda Scholz
Spieleratgeber-NRW, OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4Screenshot 5

Spielbeschreibung:
Das Chamäleon Yooka und die Fledermausdame Laylee machen sich gemeinsam auf, um ein magisches Buch wiederzufinden. Hierzu begeben sie sich zum Hickory Tower, einem Konzern, der vom kapitalistischen und gierigen Capitol B geführt wird. Dieser Konzern hat alle Bücher der Welt eingesaugt, um das alleinige Monopol im Büchermarkt zu errichten. Innerhalb der Firma stößt das tierische Duo auf verschiedene Großwälzer, durch die spezielle Welten betreten werden können. Hiervon gibt es insgesamt fünf, die jeweils eins bestimmtes Thema haben, wie beispielsweise Dschungel oder Schneelandschaft. In diesen Welten müssen dann Aufgaben gelöst werden, um die goldenen Seiten des magischen Buches zurückzuerlangen. Außerdem gibt es noch weitere Sammelgegenständen und einige helfende Nebencharaktere.
Hinter dem Jump&Run steht dasselbe Team, das auch schon für die Spiele der Banjo Kazooie Reihe für den Nintendo 64 verantwortlich war. Diesen Bezug merkt man immer wieder im Spiel, da es viele Anspielungen, nostalgische Momente und Retro-Elemente gibt. 

Pädagogische Beurteilung:
Retrocharme
Alle Texte und Dialoge tauchen in Textboxen auf, weshalb Lesefähigkeit vorausgesetzt wird. Zudem sind die Figuren durch verschiedene Geräusche akustisch untermalt, was die Tester_innen zwar sehr lustig, aber auch manchmal als nervend beschrieben. Dafür sind die Dialoge jedoch mit vielen Anspielungen, Wortwitzen und Anekdoten durchzogen, die jüngere Spieler_innen jedoch eventuell nicht verstehen, da sich diese an ältere Generationen richten.
Die Nebenfiguren haben alle eine gewisse Funktion. So kann man bei der Schlange Trowzers neue Tricks und Fähigkeiten gegen goldene Federn entauschen. Mit diesen können dann auch neue Bereiche betreten und Aufgaben gelöst werden. Zudem gibt es eine Wissenschaftlerin, die Yooka und Laylee in andere Objekte, wie einen Helikopter oder einen Schneepflug, verwandelt oder den Dinosaurier Rextro, der Minispiele an seinem Automat anbietet, sobald man die entsprechende Spielmünze in der Welt gefunden hat.

Schwierigkeitsgrad
Die Aufgaben sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Hier kommt es auf Geschicklichkeit, Reaktionsschnelligkeit und Kombinationsgabe an. Außerdem gibt es auch immer einen Endgegner in jeder Welt. Hier muss oftmals selbst herausgefunden werden, was es zu tun gilt, denn an die Hand genommen werden die Spieler_innen nicht. Hier gilt es auszuprobieren, um eine Taktik zu entwickeln. Doch auch wenn man weiß, was zu tun ist, gelingt dies meist nur mit Übung und Geschick. Und auch dann braucht man oft mehrere Anläufe, was bei ungeduldigen Kindern schnell zu Frust führen kann. Die Spielmechanik richtet sich hier an Spielerinnen und Spieler, die bereits Erfahrung mit ähnlichen Jump&Run Spielen gemacht haben und auch vor Herausforderungen nicht zurückschrecken. Im Vergleich zu anderen Spielen kann der Schwierigkeitsgrad jüngere Kinder schnell überfordern. Zumindest in der Testergruppe waren die unerfahreneren Kinder schnell überfordert, zeigten aber viel Motivation.

Abwechslungsreichtum
Lorenfahrten, Quiz-Rätsel, Minispiele und Puzzleaufgaben, die unterschiedlichen Level und die vielen Rätsel und Missionen zeichnen sich durch Kreativität und Abwechslung aus. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und es gibt eine Menge zu entdecken. Wurden genug goldene Pagies gesammelt und die Welten ausführlich erkundet, können diese durch den Einsatz der goldenen Seiten noch vergößert werden. Hierdurch öffnen sich neue Levelbereiche und die Welten werden teilweise nochmal mehr als doppelt so groß. Dies macht die Welten noch umfangreicher, junge Spielerinnen und Spieler können jedoch auch schnell überfordert sein.

Fazit:
Yooka Laylee ist für Kinder ab 8 Jahren interessant, die bereits Erfahrung mit ähnlichen Spielen gesammelt haben. Auch wenn es sich auf den ersten Blick um ein Spiel für kleine Kinder handelt, ist der Schwierigkeitsgrad nicht zu unterschätzen. Als Einsteigertitel eigent sich das Spiel nur bedingt. Dafür werden Spieler_innen, die bereits die Vorgänger für den Nintendo 64 kennen, viele Parallelen und Anspielungen wiederfinden. Fans von Jump&Runs, die auch knifflige Aufgaben bevorzugen, werden jedoch lange Freude an dem Titel haben.

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass