Ersteinschätzung: Lawbreakers

Genre
Shooter
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Nexon
Erscheinungsjahr
2017.08
Systeme
PC, Playstation 4
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Multiplayershooter, der mehrere Subgenres gelungen mischt
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von schnellen, kurzweiligen Shootern
Sprache
Englisch
Grafik
futuristisch, realistisch
Sound
futuristische Waffengeräusche

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene Held_innen
Mehrspielermodus
mehrere Online-Mehrspielermodi
Spielforderungen
schnelles Reaktionsvermögen
Zusatzkosten
kosmetische Erweiterungen lassen sich mit Echtgeld kaufen
Problematische Aspekte
gewalthaltige Auseinandersetzungen
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4
Siehe auch

Spielbeschreibung:
Klassische Arenashooter wie Quake Live, die auf kurzweilige und schnelle Gefechte auf kleinen Karten setzen, haben in den letzten Jahren an Popularität verloren. Dagegen sind Heldenshooter, allen voran Overwatch, bei denen Heldenklassen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen gegeneinander antreten, auf einem nie dagewesenen Hoch. Lawbreakers versucht beide Genres zu vereinen. So gibt es verschiedene Helden, die auch ohne Teamwork für sich gut funktionieren. Klassische Rollen, wie die des Scharfschützen oder des Heilers, findet man hier nur angedeutet. Viel mehr sind alle Helden auf Schaden ausgelegt. Das Spiel ist dabei ungemein schnell. Die verschiedenen Figuren schwingen sich zwischen Häuserschluchten hin und her und bekämpfen sich auch in Arealen, in denen es keine Gravitation gibt. Das Waffenarsenal beinhaltet futuristische Interpretationen von bekannten Gewehren, Pistolen und ähnlichem. 

Pädagogische Beurteilung:
Die Spielmodi sind mit 10 Minuten recht kurz gehalten und können außerdem, ohne Nachteile für die Spieler_innen, jederzeit verlassen werden. Es gibt keinen klassischen Deathmatch-Modus, bei dem die gegnerischen Teams sich gegenseitig ausschalten müssen - vielmehr gibt es Modi, die um verschiedene Spielziele, wie beispielsweise einen Ball ins gegnerische Ziel zu befördern, gestrickt sind. Das sorgt für die nötige taktische Abwechslung. Das hektische Spielgeschehen, in das die Spieler_innen ohne anständige Einführung hineingeworfen werden, kann vor allem für Einsteiger_innen schnell überfordernd und frustrierend sein. Bevor man das Spielgeschehen gut überblicken und angemessen reagieren kann, können einige Stunden vergehen. Die Grafik ist zwar sehr hell und bunt, trotzdem sieht man beim digitalen Ableben der Gegner_innen oft viel Blut. 

Fazit:
Lawbreakers wird es unter den vielen aktuellen Mehrspielershootern nicht leicht haben, kann aber mit der gelungenen Mischung aus Helden- und Arenashooter punkten. Das extrem schnelle und hektische Spielgeschehen sowie die expliziten Darstellungen sind allerdings nichts für jüngere Spieler_innen, die sich schnell überfordert fühlen können. Daher ist Lawbreakers erst für Jugendliche ab 16 Jahren interessant.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.