Ersteinschätzung: She Remembered Caterpillars

Genre
Denken / Geschick
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Jumpsuit Entertainment
Erscheinungsjahr
2017.01
Systeme
PC, Nintendo Switch, Mac
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Steam, Nintendo eShop
Kurzbewertung
Interessanter Puzzle-Plattformer mit angenehmer Lernkurve
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Puzzle-Fans und Hobbytüftler_innen
Sprache
Deutsch, Englisch
Grafik
handgezeichnete Grafiken
Sound
Waldgeräusche, entspannend

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
abstrakte Wesen namens Gammies
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
räumliches und logisches Denken
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Die "Pilzpunk"-Ästhetik kann auf sehr junge Kindern unheimlich wirken
Redaktion
Marco Rasche
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3

Spielbeschreibung:
Bei dem Indie-Titel She Remembered Caterpillars müssen kleine menschenähnliche Figuren gesteuert werden, die sich allerdings in Form und Farbe unterscheiden. Zu Beginn werden die Spieler_innen langsam an das Spielprinzip herangeführt. Dieses ist für jeden leicht zugänglich. Ziel ist es immer, jede Figur zu einem festgelegten Platz zu manövrieren. In zahlreichen Level können Spieler_innen ihrem kreativen Denken freien Lauf lassen. Trotz abstrakter Hintergrundgeschichte motiviert das Spiel durch stetige Erfolgserlebnisse zum Weiterspielen.

Pädagogische Beurteilung:
Das Spielprinzip des Rätselabenteuers ist leicht zugänglich für jeden und bietet eine angenehme Lernkurve. Man steuert die sogenannten Gammies, kleine Figuren, die sich in Farbe und Symbol unterscheiden, ausschließlich per Maus, zumindest bei der PC-Version. Während es sehr leicht beginnt, wird der Schwierigkeitsgrad mit jedem Level ein wenig anspruchsvoller und kniffliger. Durch die musikalische Untermalung wirkt die Atmosphäre beruhigend und konzentriert sich auf das Wesentliche. Die Spielenden müssen zum einen erste Farbrätsel lösen, zum Beispiel wissen, dass aus Rot und Blau Lila entsteht. Zum anderen müssen sie kognitive Leistungen erbringen, um den Lösungsweg zu erkennen. Fortschritt ist so nur im Einklang der beiden Faktoren möglich. Durch das lineare Levelsystem wird hierbei eine klare Richtung vorgegeben.

Fazit:
Der vom Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie bestes Kinderspiel ausgezeichnete Titel überzeugt mit einer schönen Ästhetik und fair ansteigenden Anforderungen. Da Kinder zum Teil Kenntnisse in Farbmischung haben und manchmal auch anspruchsvollere Rätsel gelöst werden müssen, ist dieses Spiel, wenn es alleine gespielt wird, für Kinder ab 8 jahren interessant. Zudem lassen sich die Rätsel jedoch auch sehr gut gemeinsam mit der Familie oder Freunden lösen. In diesem Fall können es auch schon jüngere Kinder bedienen, um spielerisch Farben und Formen zu lernen. 

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.