In Vitra

Genre
Rollenspiele
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
rokapublish GmbH
Erscheinungsjahr
2017.03
Systeme
PC
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Steam
Kurzbewertung
Rundenbasiertes Fantasy-Rollenspiel
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Interessant für
Fans von JRPGs, die rundenbasierte Kämpfe mögen
Sprache
Deutsch, Englisch
Grafik
3D Fantasy-Grafik, gezeichnete 2D-Sprites
Sound
passend zum Geschehen, aber schnell eintönig

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
4 Hauptcharaktere und mehrere Nebenfiguren
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
taktisches Geschick, Lesekompetenz
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
teilweise sehr schwierige Gegner
Gruppenleiter
Annamarie Escher-Schenkschuck
Stadtbibliothek Kreuztal
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
In Vitra spielt in dem gleichnamigen fiktiven Land Vitra. Der hart erkämpfte Frieden in Vitra wird durch den Ausbruch einer Krankheit gefährdet, für die es bisher kein Heilmittel gibt. Die beiden Freunde Luke und Noa machen sich gemeinsam auf, um ein Heilmittel zu finden. Dieses Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht und schon bald realisieren die beiden Freunde, dass sie den Ursprung der Krankheit finden müssen, um sie zu besiegen. Begleitet werden die beiden dabei von der Apothekertochter Lee-Belle und der jungen Priesterin Billa. Zusammen machen sie sich auf die Suche und stoßen dabei auf ein weit größeres Mysterium.

Pädagogische Beurteilung:
Spieleinstieg
Der Spieleinstieg gestaltet sich relativ schwierig. Obwohl die Steuerung - mit Hilfe der Pfeiltasten - kurz erklärt wird, fehlt jedwede Erklärung was man genau machen soll, worum es überhaupt geht - dies haben wir nur durch die Kurzbeschreibung auf Steam erfahren - und wie man das Spiel sonst bedient; das Inventar wurde von uns nur durch Zufall gefunden. Ansonsten spielt sich In Vitra wie jedes andere rundenbasierte Rollenspiel: Man kann mit Menschen sprechen, um die Handlung voranzutreiben, Quests annehmen, Monster und Tiere bekämpfen, Gegenstände kaufen und Menschen ausrauben, um seine eigenen Vorräte aufzustocken.

Schwierigkeit durch den Kampfmodus
Bereits zu Beginn muss gegen angreifende Tiere und Monster gekämpft werden, die extrem stark sind, sodass es nicht selten vorkommt, dass innerhalb der ersten fünf Kämpfe mehrmals der Game Over-Bildschirm erscheint. Das ist sehr frustrierend. Dass viel gekämpft werden muss, um stärker zu werden, ist zwar selbstverständlich, aber durch die Stärke der Gegner verliert man schnell die Lust daran, es überhaupt zu versuchen. Daher haben einige von uns sofort die Flucht ergriffen. Sogar Spieler, die jeden Kampf mitgemacht haben, sind nicht an bestimmten Gegnern vorbeigekommen, obwohl sie wirklich hart trainiert haben. Der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe ist also sehr hoch und führt dazu, dass sie keinen Spaß mehr machen.

Grafik und Sound
Die Grafik ist der Situation angemessen entweder sehr farbenfroh, wenn man in Ortschaften ist, düster, wenn man sich in Wäldern befindet, in denen man von Monstern angegriffen wird, oder auch bedrohlich, beispielsweise in Höhlen und Tunneln, in denen die starken Monster lauern. Die Optik erinnert sehr an Pokémon oder Harvest Moon, die Kämpfe hingegen sind eher in einer gezeichneten Grafik dargestellt. Die Zeichnungen sind zwar sehr schön gestaltet, es führt dabei aber auch zu Verwirrung, da die beiden Stile sehr unterschiedlich aussehen. Unterhaltungen zwischen Charakteren sind nicht vertont, sondern werden durch Sprechblasen dargestellt. Der Spieler muss also lesen können, um das Spiel zu verstehen.

Fazit:
Alles in allem ist In Vitra ein gutes Spiel, das besonders Fans von rundenbasierten Kämpfen und schwierigen Gegnern großen Spaß machen sollte. Aufgrund des Frustrationsfaktors bei den Kämpfen und der Tatsache, dass man anfangs nicht weiß, worum es in dem Spiel überhaupt geht, ohne die Beschreibung gelesen zu haben, empfehlen wir das Spiel für Kinder ab 8 Jahren. Um die Geschichte nachvollziehen zu können, muss viel gelesen werden.

Diese Beurteilung wurde von jugendlichen Testern verfasst und durch die Redaktion ergänzt.

von Deniz & Erick

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Spieletester
Stadtbibliothek Kreuztal
Kreuztal
Bewertung Spielspass