Animal Crossing Happy Home Designer

Genre
Simulation
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2015.10
Systeme
Nintendo 3DS, Nintendo New3DS, Nintendo 2DS
System im Test
Nintendo 3DS
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Liebevoll & detailreich gestaltete Einrichtungs-Simulation
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Kinder (besonders Einsteiger)
Sprache
Deutsch, einfach gehalten, wörtliche Rede
Grafik
farbenfroh,verspielt, kindlich gehalten
Sound
fröhlicher Soundtrack

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
die Spielfigur kann selbst designed werden!
Mehrspielermodus
Spielforderungen
Zusatzkosten
es können Amiibo Karten gekauft werden, die neue Spielinhalte freischalten. Diese sind jedoch recht teuer
Problematische Aspekte
Redaktion, Gruppenleiterin
Karolina Albrich
Spieleratgeber-NRW, Ü12 Lise-Meitner-Gesamtschule
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4Screenshot 5Screenshot 6
Siehe auch

Spielbeschreibung:
Die Animal Crossing-Titel haben sich zu einem festen Bestandteil von Nintendo etabliert und erfreuen sich großer Beliebtheit. Während es in vergangenen Titel um die Gestaltung der eigenen Stadt, samt privatem Traumhaus ging, versucht sich Nintendo nun an einer neuen Idee: In einer kleinen Einrichtungsagentur bekommt der Spieler die Gelegenheit, sich als Innenausstatter zu beweisen.
Hier trifft man nun auf die bekannten tierischen Charaktere der Reihe, befragt sie zu ihren Vorstellungen und Wünschen, sucht ein Grundstück aus und beginnt direkt vor Ort mit der Gestaltung des Außen- und Innenbereichs. Dabei werden einige Hauptkriterien vorgeschrieben, welche meist aus zwei bis drei Möbelstücken bestehen, die in jedem Fall verwendet werden sollen. Darüber hinaus sind der Kreativität des Spielers jedoch keine Grenzen gesetzt. Nach und nach werden pro Auftrag neue Möbelstücke und Accessoires freigespielt und die Vielfalt der Einrichtungsmöglichkeiten nimmt stetig zu.
Neben den normalen Bewohneraufträgen gibt es noch spezielle Aufträge, wie das Einrichten von öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern, Restaurants oder Läden. Hier kann man im Anschluss auch Zuteilungen vornehmen und den Bewohnern der Stadt beispielsweise Berufe zuweisen. Da jeder Charakter seinen ganz eigenen Charme besitzt, kann sich dies als lustiges Unterfangen herausstellen, das selbst erwachsenen Spielern ein Schmunzeln entlockt.

Pädagogische Beurteilung:
Kindgerechte Simulation
Animal Crossing: Happy Home Designer wird seinem Namen mehr als gerecht: die farbenfrohe und liebevolle Gestaltung des Spieldesigns, der Inhalt der Dialoge sowie der Soundtrack sind sehr kindgerecht arrangiert. Das Spiel ist voller tierischer Bewohner, wie Hunden, Katzen, Hamstern und zahlreichen anderen Tieren, die den Spieler bitten, die Einrichtung ihres Traumhauses zu übernehmen. Einziges Manko hierbei ist die Länge der Dialoge, die doch sehr textlastig sind. Ein gutes Leseverständnis sollte daher vorhanden sein. Vor allem, da man sonst seine Aufgaben nicht abschließen kann.

Steuerung
Die Steuerung lässt sich einfach handhaben und intuitiv verwenden. Alles wird im Laufe des Spiels genau erklärt und lässt sich auch am Schreibtisch der Einrichtungsagentur unter dem Menüpunkt „Lernen“ erneut nachlesen. Hier arbeitet man größtenteils mit dem Touch-Pen, um Möbel im Inventar auszuwählen und im Raum zu arrangieren. Aber auch das Schiebepad wird zur Bewegung der Spielfigur eingesetzt und die Schultertasten ändern den Blickwinkel.

Amiibo Cards
Eine Neuerung bei Nintendo generell sind, neben der Einführung der Amiibo Figuren, welche im Spiel verwendet werden können, nun auch die neu hinzugekommenen Amiibo Cards. Hierbei handelt es sich um Karten, welche einen Chip eingearbeitet haben, der vom eingebauten Lesegerät des New 3DS oder einem externen Lesegerät für den 3DS oder 2DS eingelesen werden können, um weitere Spielinhalte wie Möbel, Kleidung und Charaktere freizuschalten. Eine Karte ist bereits in der Spieleverpackung enthalten, während weitere Karten zusätzlich erworben werden müssen. Diese sind leider unverhältnismäßig teuer. Wer sich also ins Sammelfieber stürzen möchte, muss das nötige Kleingeld investieren. Ein Zwang besteht allerdings nicht.

Fazit:
Alles in allem ist Animal Crossing: Happy Home Designer eine liebevoll und detailreich gestaltete Einrichtungs-Simulation, welche vor allem auf jüngere Kinder ausgerichtet zu sein scheint. Den Fans der Animal Crossing-Reihe muss jedoch klar sein, dass es sich von früheren Spielen unterscheidet, da es den Fokus ausschließlich auf das Einrichten der Behausungen legt und man sich nicht mehr offen in der Stadt bewegen kann. Wer jedoch Interesse für eine leicht zu erlernende Einrichtungssimulation hegt, dem sei das Spiel empfohlen. Andere Spieler könnten schnell gelangweilt sein.

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Spieletester
Ü12 Lise-Meitner-Gesamtschule
Köln
Bewertung Spielspass