Jugendmedienschutzindex

Die Frewillige Selbstkontrolle Multimedia - Diensteanbieter (FSM) gibt anlässlich ihres 20 Jährigen Jubiläums den Jugendmedienschutzindex heraus. Die Studie wurde vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis durchgeführt.

Die Publikation trägt den Titel Jugendmedienschutzindex: Der Umgang mit onlinebezogenen Risiken. Es wurden sowohl Eltern und Heranwachsende als auch Pädagogische Fachkräfte befragt. Die Studie möchte einen Überblick über den Jugendmedienschutz im Alltag gewinnen. Verwendet wurde das Online-Umfrage-Verfahren (CAPI). Insgesamt wurden 805 Kinder und Jugendliche mit jeweils einem Elternteil befragt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Studie waren die Sorgen im Bereich Online-Nutzung, die Einstellung zu Maßnahmen des Jugendmedienschutzes, das vorhandene Wissen im Bereich Jugendmedienschutz in Deutschland sowie die Frage nach dem Handeln, um den Jugendmedienschutz zu gewährleisten.

"Während sowohl bei Heranwachsenden als auch bei ihren Eltern die Sorge um den Kontakt mit verstörenden oder beängstigenden Inhalten mit steigendem Alter abnimmt, gewinnen Risiken in Bezug auf die Interaktion mit anderen Heranwachsenden (z. B. Mobbing) zunehmend an Bedeutung." heißt es auf der Homepage der FSM. Weiterhin geben Eltern und Kinder gleichermaßen an, dass die Kinder bereits ab dem 13 Lebensjahr ihre Eltern, wenn es ums Wissen zur Internetnutzung geht, überholen. Um den Jugendmedienschutz auf Seiten der Eltern zu gewährleisten fehlt es häufig an Information. Nicht die Möglichkeiten zum Jugendmedienschutz seien ein Problem, sondern das nötige Wissen, um diese durchzusetzen und anzuwenden.

Die Ergebnisse der Studie stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung. Alle detaillierten Informationen sowie die Daten und Ergebnisse sowie deren Erläuterungen entnehmen sie dort.

Die Redaktion des Spieleratgeber-NRW gratuliert dem FSM herzlich zu Ihrem 20 jährigen Jubiläum.