Ersteinschätzung: Distrust

Genre
Strategie
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 14 Jahre
Vertrieb
Alawar Entertainment
Erscheinungsjahr
2017.08
Systeme
PC, Mac
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Steam
Kurzbewertung
Spannender Surivavlhorror
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von Survival-Horror, Rätselfans
Sprache
Englisch
Grafik
ansprechende, wenn auch düstere Grafik
Sound
atmosphärische Musikuntermalung

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
15 verschiedene Charaktere
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Zeitmanagment
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
gruselige und düstere Stimmung
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4
Siehe auch

Spielbeschreibung:
Survivalspiele gibt es einige, vor allem bedingt durch den Hype um Minecraft. Ein Survivalspiel, das sich explizit auf John Carpenter's Horrorklassiker The Thing von 1982 beruft, ist dagegen eine Neuheit. In Distrust ist eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften in einer eingeschneiten Forschungsstation auf sich allein gestellt und muss sich gegen Anomalitäten und letztendlich die eigene Psyche verteidigen. Dafür müssen Gegenstände kombiniert und die verschiedenen Fähigkeiten geschickt eingesetzt werden, denn Hunger, Kälte und andere Beeinträchtigungen können dazu führen, dass einzelne Personen bestimmte Sinne verlieren und sich gegen den Rest der Gruppe stellen.

Pädagogische Beurteilung:
Distrust stellt die Spieler_innen fast permanent unter Stress. Zum einen müssen die Bedürfnisse der einzelnen Charaktere berücksichtigt werden, zum anderen zieht der Schwierigkeitsgrad durch zusätzliche Herausforderungen nach einer Weile ordentlich an. Die Grafik ist dabei, dem Szenario angemessen, durchgehend düster und kühl. Jüngere Spieler_innen werden viele Referenzen zur Inspiration nicht verstehen, das Spiel kann aber auch ohne Vorwissen gespielt werden. Lediglich das hohe Stresslevel und die vielen Schockmomente könnten erschrecken und überfordern.

Fazit:
Distrust fordert die volle Aufmerksamkeit der Spieler_innen und hat nur zu Beginn einige ruhige Momente. Danach wird es zunehmend schwerer und kann so vor allem jüngere Spieler_innen frustrieren. Die Spannung wird oft durch einige plötzliche Schockmomente durchbrochen, weshalb sich Distrust erst für Jugendliche ab 14 Jahren eignet.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.