Ersteinschätzung: ARMS

Genre
Beat 'em Up
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2017.06
Systeme
Nintendo Switch
System im Test
Nintendo Switch
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Unterhaltsames, aber kurzweiliges Prügelspiel mit Comicgrafik
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von innovativen Mehrspielermodi
Sprache
Deutsch
Grafik
3D-Comiclook
Sound
typisch überzogene Kampfgeräusche

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene, frei auswählbare Charaktere
Mehrspielermodus
Online-Mehrspielermodi
Spielforderungen
gute Reflexe, taktisches Denken
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
kämpferische Inhalte, allerdings ohne die Darstellung von Verletzungen
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
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Spielbeschreibung:
Im Mai und Juni war es Switch-Besitzern möglich, kostenlos eine Vorabversion von ARMS, einem Beat 'em Up mit Bewegungssteuerung, zu testen. Dabei konnten mehrere Charaktere und Spielmodi ausprobiert werden, wobei der Online-Mehrspielermodus besonders im Fokus stand.
Die spielbaren Charaktere verprügeln sich dabei mit verschiedenen, auswählbaren Handschuhen, die jeweils über unterschiedliche Spezialeffekte, wie zum Beispiel Blitz- oder Feuerschaden, verfügen. So wird bei den Spielenden nicht nur Geschick, sondern auch ein Minimum an taktischem Denken gefordert. Eine Partie endet, sobald die Gegner_innen KO gehen. Abgesehen davon gibt es auch einen Basketball- und einen Volleyballmodus.

Pädagogische Beurteilung:
Wie von anderen Nintendo Franchises gewohnt, ist auch die grafische Gestaltung von ARMS, trotz des kämpferischen Szenarios, bunt und fantasievoll gehalten. So ist es klar von der reellen Welt separierbar. Auch an expliziten Darstellungen wird gespart. Dabei kann man ARMS am ehesten mit Zeichentrickserien für Grundschüler_innen vergleichen.
Die Spielmechanik ist für jüngere Spielende geeignet. Durch die Bewegungssteuerung, bei der die beiden Joycons in jeweiles einer Hand gehalten werden, müssen die Spieler_innen simple Boxbewegungen ausführen, die sich dann in das Spiel transportieren. Dabei können verschiedene Boxhandschuhe mit Spezialfähigkeiten genutzt werden. So schocken beispielsweise Blitzhandschuhe die Gegner_innen kurzzeitig.

Fazit:
Mit ARMS gelingt es Nintendo, die ernstere Thematik des Boxsports kindgerecht und unterhaltsam auf ihre jüngste Konsole zu transportieren. Trotz der bunten Gestaltung ist das Hauptspielziel immer noch die kämpferische Auseinandersetzung mit virtuellen Gegner_innen - und die kann auch nicht umgangen werden. Deswegen eignet sich ARMS für Kinder ab 8 Jahren.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.