Tooltip
Tracking ist derzeit aktiv Das Tracking dient der Analyse der Nutzung dieser Website. Die dabei erhobenen Daten fliessen ausschliesslich in die weitere Optimierung dieses Online-Angebots.
Die Daten werden anonym gesammelt und unter keinen Umständen weitergegeben.
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz finden sie hier:
Impressum / Datenschutz

Erfahrungsbericht aus dem Computerspielemuseum

Auf der Abschlussklassenfahrt 2011 besuchten wir (die Klasse 9d der Marienschule Euskirchen) in Berlin das Computerspielemuseum. 

von Tim Schwarzkopf und Maximilian Frorath

Das Museum wurde 1997 in Berlin eröffnet und ist weltweit die erste ständige Ausstellung zur digitalen Unterhaltungskultur. Seit dem begleiten die Mitglieder des Museums die Entwicklung der Spiele für Konsolen, PC und diverse andere Unterhaltungssysteme bis heute. Seit dem 21. Januar 2011 gibt es auch eine Dauerausstellung mit dem Namen „Computerspiele, Evolution eines Mediums“ mit mehr als 300 Exponaten.

Nun zu den Attraktionen im Museum: Von Außen leicht sichtbar als „Computerspielemuseum Berlin“ gekennzeichnet gingen wir hinein und entrichteten den Eintrittspreis - 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Schüler von 6 bis 17 Jahren.

Der erste Anblick war klasse. Man schaute hier praktisch in ein Paradies für Computer- und Konsolenspieler. Zuerst gingen wir zum „Gaming-Quiz“, wo Fragen über Spiele zu beantworten waren. Herausfordernd für Anfänger und für Profis und auch Fragen für jedermann waren beim niemals gleichen Quiz dabei: von der Erfindung des ersten Konsolenspiels der Welt bis zu den unterschiedlichsten und schrägsten Fakten war alles dabei.

Beim weiteren Rundgang sah man nun viele Informationsvideos mit den verschiedensten Inhalten. Zum Beispiel konnte man hier alles über die ersten Spielehersteller in den späten 70ern und frühen 80ern und deren Spiele in Videos anschauen - sehr interessant und witzig aufgrund des gewaltigen Trashfaktors, als die Industrie noch in den Kinderschuhen steckte. Aber auch neuere 3D-Techniken wie zum Beispiel für die Playstation 3 wurden in Videos erklärt. Die Playstation konnte man hier auch selber ausprobieren. Einfach die mit einem Kabel am Flachbildschirm verbundene 3D-Brille aufgesetzt und los ging eine halsbrecherische Jagd bei Wipe Out, bei dem man einen futuristischen Gleiter durch verschiedene Rennparcours steuert.

Wieder zurück an den Videos gab es nun weiteres zu sehen und zu hören. Da es sehr viele der Informationsbildschirme gab, musste man auch nicht warten und ging einfach immer zu dem Bildschirm, der gerade frei war. Beispielweise gab es Informationen zu World of Warcraft, der Geschichte des Spiels und des Entwicklers Blizzard, aber auch Hinweise zum Suchtfaktor des Onlinerollenspiels. Alles wurde hier erklärt. Das war sehr interessant.

Von verschiedensten Spielen gab es Exemplare, wie zum Beispiel alte Pac-Man-Spieleautomaten. Leider konnte man die betagteren unter den Spieleautomaten nicht ausprobieren.  Wer Lust hat, kann diese zu den Eventtagen austesten, die u.a. jede Woche Montag stattfinden. Dann kann man alle noch funktionierenden Geräte testen und in nostalgische Arcade-Zeiten eintauchen!

An den nächsten Spieleautomaten vorbei, kam man direkt zur „Testecke". Dort konnte man neuste Entwicklungen und auch etwas obskure Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel die Painstation. Pain kommt aus dem Englischen und bedeutet Schmerz. Es handelt sich um ein Pong-Spiel, wobei man, wenn man den Ball durchlässt Schmerz zugefügt bekommt. Entweder bekommt man einen leichten Peitschenhieb, einen Stromschlag oder eine starke Hitzeentwicklung an der Hand, welche für die Spieldauer auf einem Metallkontakt ruhen muss. Für eine Teilnahme am Spiel muss man das 18. Lebensjahr vollendet haben und einen Haftungsausschluss unterschreiben, dass das Computerspielemuseum nicht für eventuelle Schmerzen und Schäden aufkommt.

In der Testecke wurde u.a., als eines der zentralen Exponate, der Nintendo 3Ds vorgestellt. Auch ein Beamer, welcher von oben auf eine weiße Wand Bälle projektierte war zum Ausprobieren bereit. Der Clou war, dass wenn man Objekte auf die weiße Fläche gestellt hat, der Ball daran abgeprallt ist. Weiter gab es dort auch Spiele für den PC auszuprobieren. Von älteren bis neueren Spielen aus den unterschiedlichsten Genres konnten wir einiges anspielen, wobei unser persönlicher Hit der Strategieklassiker Warcraft 3 war.

Zum Schluss kam man noch einmal an verschiedenen alten Spieleautomaten vorbei. Wir staunten noch einmal, wie gut die Geräte in Stand gehalten wurden. Am Ende kam man durch einen Shop, wo man preiswerte Erinnerungen erwerben und  Programmhefte des Computerspielemuseums kaufen konnte. Dort, an der von durchweg freundlichen und zuvorkommenden Museumsangestellten besetzten Information, war noch einmal das Wichtigste über das Museum zusammengefasst und die Eventtage aufgelistet.     

   

Es war ein toller Tag, denn im Computerspielemuseum gab es zu einem sehr fairen Preis viel zu sehen und auch zu lernen. 

Wen nun auch das „Gaming-Fieber“ gepackt hat, kann Mittwochs bis Montags immer zwischen 10 und 20 Uhr das Museum besuchen. Das Museum befindet sich nur 5 U-Bahn Minuten von der Haltestelle Alexanderplatz in Berlin entfernt. Man nimmt die U-Bahn bis zur Haltestelle Weberwiese und läuft die Straße bis zum sich in einer Nebenstraße befindenen Computerspielemuseum zurück. Für weitere Infos kann man auch die Website www.computerspielemuseum.de besuchen.                                      

Spieletitel nicht gefunden?

Sie haben einen Spieletitel nicht gefunden? Oder brauchen Hilfe im Umgang mit Computerspielen und Medienerziehung?

Kontakt

CTRL-Blog.de

control the digital universe

Unsere Jugendredaktion berichtet über aktuelle Trends und digitale Phänomene auf ihrem Blog und sucht ständig Gastautoren und neue Redakteure.

mehr...

Tag Cloud

Eltern-LAN

Eine Veranstaltung für Eltern, Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen in der Jugendarbeit.

Neue Termine 2014

Tipp der Redaktion

In dem Adventure „Brothers – a Tale of Two Sons“ steuert der Spieler zwei Brüder zur gleichen Zeit und löst mit ihnen verschiedene Rätsel. Erhältlich ist es als Download für den PC, die Xbox 360 und die Playstation 3.

mehr...

Fundstücke

Von uns für Sie gefunden

Façade kann weder durch Aktualität noch durch gute Grafik oder Action punkten, allerdings macht das interaktive Spiel dies durch das innovative Gameplay mehr als wett. Der Spieler kann hierbei mit einer meist gut funktionierenden künstlichen Intelligenz interagieren.

mehr...
Ein Angebot des ComputerProjekt Köln e. V. | Impressum | Kontakt | Jobs